Archive for the ‘Allgemein’ Category

Mitmachen!

Juni 22, 2012

Eine Kollegin schreibt eine Bachelorarbeit im Fach Kommunikationswissenschaft, damit möchte sie die Ansichten junger Journalisten / Medienmacher zwischen 14 und 30 Jahren zum Thema Identität, Europa, Medien beleuchten. Bitte hilf ihr dabei, indem du den Fragebogen unter folgendem Link kurz ausfüllst:

http://www.q-set.de/q-set.php?sCode=QWCUCNWEKYPJ.

Die einzigen Voraussetzungen sind, dass du zwischen 14 und 30 Jahren alt und an Medien interessiert bist. Der Fragebogen steht in 5 Sprachen zur Verfügung. Das Ausfüllen dauert maximal 15 Minuten. Die Umfrage ist anonym und deine Antworten werden streng vertraulich und nur zum Zwecke der wissenschaftlichen Auswertung für meine Bachelorarbeit verwendet.

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Zitat des Tages von Stefan Niggemeier

September 21, 2011

„Die Chance, für ihre Inhalte vom Kunden Geld zu nehmen, haben Medienunternehmen nur, wenn sie etwas Besonderes liefern: einen eigenen Blick auf die Welt, eine zuverlässige Filterung, Einordnung und Analyse der Nachrichten, Autoren mit Autorität. Wenn ein Medium das liefert, und gute Zeitungen tun das, muss es sich vor der App-Konkurrenz durch ARD und ZDF so wenig fürchten wie eine Qualitätszeitung heute vor den „Tagesthemen“ im Fernsehen. Im Gegenteil: Für Qualitäts- und Elitenmedien sind ARD und ZDF natürliche Verbündete, weil sie für eine breite Grundinformiertheit sorgen, die einen anspruchsvollen gesellschaftlichen und politischen Diskurs, wie er in führenden Printmedien stattfindet, überhaupt erst möglich macht.“

FAZ-Autor Stefan Niggemeier zur Auseinandersetzung um die Tagesschau-App

Qualität steckt auch im Regionalen

September 21, 2011

Dass Qualitätsjournalismus auf Kongressen und Fachtagungen fast überwiegend wenigen überregionalen Zeitungen, Magazinen und dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk zugeordnet wird, stört den „Rhein-Zeitung“-Chefredakteur Christian Lindner gewaltig. „Dabei weiß jeder Praktiker und letztlich auch jeder wache Konsument medialer Erzeugnisse, dass die Medienwelt so einfach nicht in Qualität und Murks einzuteilen ist. Glanz und Elend des Journalismus finden sich in den bundesweit agierenden Blättern ebenso wie im Regionalen und Lokalen“, schreibt er. Und als einen Beleg für seine These führt Lindner an, dass er jüngst einem seiner talentierten Nachwuchsreporter ohne weiteres fünf Tage Recherchezeit und ausreichend Platz in der Gesamtausgabe für seine Reportage über einen Obdachlosen gegeben habe. Und das sei kein Einzelfall, weil „viele Regionalzeitungen gezielt auch Spitzenleistungen fördern – zumal dann, wenn Journalisten aus dem eigenen Haus Initiative zeigen und selbst Qualität wollen“.

Zum Beitrag: http://blog.rhein-zeitung.de/blog/2011/08/30/fuenf-tage-recherche-fuer-einen-text/

Lesempfehlung: Journalisten haben keine Medienkrise

August 31, 2011

Ist zwar schon ein bisschen her, aber ich habe den Blogeintrag gerade eben erst entdeckt und kann ihn auch deshalb erst jetzt empfehlen – „Journalisten haben keine Medienkrise“ von meinem geschätzten Kollegen Christian Jakubetz: http://www.blog-cj.de/blog/2011/08/17/journalisten-haben-keine-medienkrise/.

Fragebogen zur Medienforschung

März 10, 2011

Die Jugendpresse Deutschland und die Jugendkulturforschung und Kulturvermittlung Hamburg führen gerade eine kurze Umfrage zum Thema Medien unter jungen Medieninteressierten in Deutschland durch. Gefragt ist deine Meinung zu den Themen „Medien, Mediennutzung, Ausbildung und Berufschancen in der Medien- und Kreativbranche“. Wir würden uns freuen, wenn du dir zehn Minuten Zeit nehmen würdest, um den Fragebogen auszufüllen. Mitmachen kannst du unter http://www.jugendkultur.at/limesurvey/index.php?sid=47874&lang=de-informal.

Münchner Mediengespräche: Buch zum Herunterladen

März 10, 2011

Das BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung, der Münchner Arbeitskreis öffentlicher Rundfunk und die Journalistenakademie laden seit 1999 zu den Münchner Mediengesprächen ein. Der Band Medien und Politik versammelt Berichte und Interviews mit den Akteuren. Journalistikprofessor Walter Hömberg gibt einen Ausblick auf die Zukunft des Journalismus. Am m 9. März jeweils um 19.30 Uhr haben Münchner Bürgerinnen und Bürger wieder Gelegenheit, daran teilzunehmen. Das dazu erschienene Buch „Medien und Politik“ Buch kombiniert ausgewählte Berichte mit Interviews ehemaliger Podiumsgäste. Als PDF kann man es kostenfrei herunterladen. Zum Termin des Mediengesprächs und der Buch-Pdf geht es hier: http://www.journalistenakademie.de/index.php?p=22.

Resümee Recherchereise nach Kiew

Februar 24, 2011

Die Recherchereise nach Kiew mit den Nachwuchsjournalisten in Bayern (NJB) war ein voller Erfolg. Vom 19. bis 23. Februar 2011 ging es in die ukrainische Hauptstadt, Pauline war mit dabei – genauso wie 21 weitere junge Journalisten. Persönliche Eindrücke der Reise könnt ihr nachlesen auf Ihrem Blog unter http://www.pauline-tillmann.de. Ansonsten gibt es bald auch einen offiziellen Bericht über die einzelnen Programmpunkte, inklusive Bilder, auf http://www.njb-online.de.

Es geht mehr als man denkt…

Februar 12, 2011

Mein Spruch des Tages möchte ich euch auf keinen Fall vorenthalten:

“Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.” (Henry Ford)

Großartig, oder? In diesem Sinne: Es geht mehr als man denkt….

Ihr Jungjournalisten dieser Welt: Ihr müsst euch nicht vereinigen, aber: SEID MUTIG, LÄSSIG UND LAUT!

Liebe Grüße, Eure Pauline

65 Jahre Bayerischer Journalisten-Verband

Februar 2, 2011

Am 2. Februar 1946 kamen in München Journalistinnen und Journalisten zusammen, um einen Berufsverband zu gründen. In Nachfolge des Bayerischen Schriftleiterverbandes, den die Machthaber des Naziregimes verboten und aufgelöst hatten, entstand der Bayerische Journalisten-Verband. Standen zunächst der Aufbau einer demokratischen Presse, der Abschluss erster Tarifverträge und die materielle Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen im Mittelpunkt, ist es heute ein breites Spektrum aus Tarifarbeit, Rechtsberatung, Aus- und Fortbildung, Service und sozialem Netzwerk, das der BJV seinen Mitgliedern bietet. Denn die Krise in den Medien bringt Verschiebungen in der Verbandsarbeit mit sich. Immer weniger Mitglieder haben eine Festanstellung, immer mehr arbeiten als Feiberufler. Immer mehr Verlage scheren aus der Tarifbindung aus, das Durchschnittseinkommen von Journalisten sinkt. Die Entwicklung der elektronischen Medien bringt Diskussionen um ein neues Leistungsschutzrecht für Verlage und eine Neuordnung des Urheberrechtes mit sich. Die Innenministerkonferenz steigt aus der Vereinbarung über den Presseausweis aus, was die schleichende Abwertung des Berufsstandes zur Folge hat. Die zunehmende Bedeutung der Aus- und Weiterbildung insbesondere für Freie Journalisten führt zur Aufwertung des Sozialwerks zu einem Bildungs- und Sozialwerk.

Die 65-jährige Geschichte des BJV ist mit einer Vielzahl ehrenamtlich engagierter Journalistinnen und Journalisten verbunden. Zu nennen sind unter vielen anderen besonders die Vorsitzenden Joseph Ackermann, Dr. Ernst Müller-Meiningen jr. und Dr. Erich Geiersberger sowie die hauptamtlichen Geschäftsführer Dr. Justus von Stackelberg , Hans Badewitz und Frauke Ancker. Sie alle halfen mit, den BJV zur mitgliederstärksten journalistischen Interessenvertretung in Bayern und innerhalb des Dachverbandes DJV zu machen. Der Bayerische Journalisten-Verband wird auch in Zukunft wachsam bleiben, um die Pressefreiheit vor politischer Einflussnahme zu bewahren und wird weiter bestrebt sein, seinen 8.600 Mitgliedern Rahmenbedingungen für ihre journalistische Arbeit zu sichern, in denen geistiges Eigentum und demokratische Verantwortung noch etwas wert sind.

Was prominente Vertreter aus Politik und Medien über den BJV sagen, haben wir im Anschluss zusammengestellt.

Ministerpräsident Horst Seehofer: „Dem Bayerischen Journalisten-Verband gratuliere ich herzlich zu seinem 65-jährigen Bestehen. Das Jubiläum lenkt den Blick in die Aufbruchzeit des Jahres 1946 zurück. Es erinnert daran, welche zentrale Rolle die Journalisten und eine freie Presse für den Aufbau und die Stabilität unseres demokratischen Gemeinwesens hatten. Damals entstanden in Bayern Parteien, Verbände und staatliche Institutionen sowie ein befreites kulturelles und gesellschaftliches Leben. Die Journalisten begleiteten dies leidenschaftlich, kritisch und verantwortungsbewusst. Nichts anderes tun sie heute in den Zeiten der europäischen Integration, der Globalisierung und der Digitalisierung. Dabei hat ihre Arbeit durch die Offenheit der Datennetze neue Bedeutung erlangt. Sie sind zu einem unverzichtbaren Navigationssystem im immer stärker wuchernden Dschungel der Informationen geworden. Völlig unabhängig davon, für welches Medium sie arbeiten, stehen sie mehr denn je vor der Aufgabe, die Ereignisse in der Welt für ihre Leser, Zuhörer und Zuschauer zu bündeln, zusammenzufassen und zu bewerten. Ihr Einfluss ist nach wie vor groß, aber damit auch ihre Verantwortung. Der Bayerische Journalisten-Verband hilft ihnen dabei, diese wichtige Aufgabe zum Wohl unserer Gesellschaft und im Dienste unserer demokratischen Ordnung wahrzunehmen. Er ist Berufsverband und Gewerkschaft zugleich. Er vertritt die beruflichen, gesellschaftlichen und sozialen Interessen seiner Mitglieder und ist damit auch ein wichtiger Ansprechpartner für Staat und Verwaltung. Er setzt sich zudem für die Fortbildung und soziale Sicherung der Journalisten ein. Für dieses umfangreiche Engagement danke ich ihm. Dem Bayerischen Journalisten-Verband wünsche ich weiterhin eine erfolgreiche Arbeit.“

Oberbürgermeister Christian Ude: „Es genügt nicht, dass die Pressefreiheit im Grundgesetz steht, sie muss auch mit Leben erfüllt und gegen Aushöhlung verteidigt werden – das zeigen nicht erst die aktuellen Vorgänge in Ungarn. Der Bayerische Journalisten-Verband ist mit seinen über 8.500 Mitgliedern unter dem Dachverband des DJV der größte Journalistenverband in Deutschland und hat in den 65 Jahren seines Bestehens viel für die Festigung der Pressefreiheit in unserem Land geleistet.
Er hat sich in kontinuierlicher Arbeit und einigen großen Tarifauseinandersetzungen für die materielle Absicherung der Journalistinnen und Journalisten eingesetzt – eine unabhängige und qualitativ hochwertige Berichterstattung erfordert angemessene Arbeitsbedingungen. Er hat sich auch in der Politik Gehör verschafft, um Einschränkungen der Pressefreiheit zu verhindern, besonders als nach den Anschlägen vom 11. September 2001 entsprechende Bestrebungen unter Berufung auf den Schutz vor Terrorismus zunahmen. Darüber hinaus hat der BJV eine wichtige Rolle in der Diskussion um journalistische Ethik gespielt und sich für die Qualität und die Ausbildung im Journalismus stark gemacht – etwa durch die Mitbegründung der Akademie der Bayerischen Presse. Denn im Zeitalter rasanter Veränderungen in der Medienlandschaft sind Niveau und Glaubwürdigkeit wichtiger denn je, damit die Medien ihrem Verfassungsauftrag gerecht werden können. Auch wenn in anderen Fällen ein Alter von 65 Jahren an Ruhestand denken lässt – der BJV wird in Zukunft eher noch mehr gebraucht werden als bisher!“

Andreas Scherer, Erster Vorsitzenden des Verbandes Bayerischer Zeitungsverleger VBZV: „Wir gratulieren dem Bayerischen Journalisten-Verband zu 65 Jahren seines Bestehens – einem Verband, bei dem in den ersten Jahren auch eine Reihe großer Zeitungsverleger Mitglied, ja zum Teil Gründer waren: etwa August Schwingenstein, Felix Buttersack, Werner Friedmann und Joseph E. Drexel. Erst später trennten sich Journalisten und Verleger wegen der Tarifpolitik. Seither ist uns der BJV ein verlässlicher Sozialpartner, nicht nur was die Tarifpolitik angeht, sondern auch bei vielen anderen Gelegenheiten. Besonders erwähnt sei hier die Aus- und Weiterbildung von Journalisten, etwa in der Akademie der Bayerischen Presse (ABP). Schließlich sind beide – Journalisten und Verleger – an dem Fortbestand und der Weiterentwicklung einer freien Presse interessiert, die ohne Qualitätsjournalismus nicht denkbar ist.“

Herbert Knur, Akademieleiter der Akademie der Bayerischen Presse ABP: „Ich gratuliere dem Bayerischen Journalisten-Verband persönlich und im Namen des Teams der Akademie der Bayerischen Presse herzlich zum 65. Geburtstag. Ich danke dem Jubilar für seinen Einsatz, insbesondere auch bei der Durchsetzung eines Tarifvertrages für die Aus- und Weiterbildung von Volontären. Ich danke den Verantwortlichen des BJV auch dafür, dass sie so manchen Hilferuf aus der ABP ernst genommen und schnell geholfen haben. Der BJV könnte als Jahrgang 1946 die Rente mit 65 beanspruchen. Ich bin froh, dass niemand auf die Idee kommt, dies zu tun. Die Journalisten brauchen ihren Verband. Ich wünsche dem BJV Erfolg und ich wünsche ihm die Menschen, die ihm neben den fleißigen Kräften in der Geschäftsstelle durch ihren ehrenamtlichen Einsatz zu Erfolg verhelfen.“

Dr. Matthias Lung, Akademie-Direktor der Bayerischen Akademie für Werbung BAW: „Mit den bayerischen Journalisten und ihren Medien verbindet die BAW doch erstaunlich viel. So waren zwei der Gründungsmitglieder im Jahre 1949 Medienunternehmen: ein Zeitungshaus (Süddeutscher Verlag) und ein Sender (der Bayerische Rundfunk). Die Freude über die bayerischen Journalisten ist auf allen Seiten maximal. Denn der Rezipient freut sich über die Werke des Journalisten, dieser wiederum über die Erlöse aus dem Vertrieb seiner Arbeit und aus dem Werbegeschäft. Die Werber wiederum freuen sich über ihre Arbeitsergebnisse, was sie wiederum bei der BAW gelernt haben. Dort freut man sich besonders über Journalisten und Mitarbeiter des BJV, die die Studenten unterrichten, gut über uns reden und schreiben. Heute freuen wir uns jedoch ganz besonders über den BJV und sein 65 jähriges Jubiläum. Wir gratulieren und wünschen dem Jubilar weiterhin viel Erfolg.“

Ein Jahr in Moskau. Reise in den Alltag

Januar 11, 2011

Kollegin Carmen Eller hat folgendes Buch herausgebracht: „Ein Jahr in Moskau. Reise in den Alltag“. Rezensionsexemplare können über die Autorin oder den Herder-Verlag bestellt werden (Kontakt: carmen_eller@yahoo.de).


Klappentext:

Abenteuer Moskau: Carmen Eller trifft einen Künstler, der in seiner Wohnung Feuer legt, streift über die Millionärsmesse und wird in die Spielregeln russischer Rendezvous eingeweiht. Sie erzählt Geschichten über Zarenhonig, Walrösser und die Schwiegertochter von Boris Pasternak. Monat für Monat zieht es sie tiefer in eine Gesellschaft voller Widersprüche, bis sie sich sogar richtig verliebt.

Weitere Informationen und Leseprobe unter: http://www.herder.de/suche/exp/details?k_tnr=6135&sort=1&query_start=&titel=Ein%20Jahr%20in%20Moskau