Archive for März 2012

20zwoelf: Debattenportal zum Thema Pressefreiheit

März 28, 2012

Die Abschlussklasse der Axel-Springer-Akademie hat als Gemeinschaftsprojekt ein Debattenportal zum Thema „Pressefreiheit“ gestartet und hofft auf viele Interessenten, die pointierte Meinungen und Informationen beisteuern. Die Journalistenschüler präsentieren Persönlichkeiten, die sich für die Pressefreiheit einsetzen, und schildern die vielfältigen Versuche im In- und Ausland, auf Journalistinnen und Journalisten restriktiv einzuwirken.  Mehr unter: http://20zwoelf.de/static,Index_de.htm.

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Interessant: „Spiegel“ beliebtester Medien-Arbeitgeber

März 28, 2012

Zum besten deutschen Presse-Arbeitgeber kürten die Teilnehmer/innen der Studie „Medienmarken als Arbeitgeber 2012“ den „Spiegel“, gefolgt von „Frankfurter Allgemeiner Zeitung“, „stern“, „Brigitte“ und „Süddeutscher“. Das ergab die Befragung von 318 Medienmachern für HORIZONTJobs. Für den „Spiegel“ sprachen vor allem gutes Gehaltsniveau, Arbeitsplatzsicherheit, soziale Verantwortung und internationales Arbeiten. Als wichtigste Kriterien für die Arbeitgeber-Qualität gelten allgemein ein gutes Betriebsklima (90 Prozent), Führungsqualität der Vorgesetzten (89) und das Gehaltsniveau (80), gefolgt von Aufstiegs- und Karrieremöglichkeiten (78) und Weiterbildungschancen (68). Mehr unter: http://www.horizont.net/aktuell/medien/pages/protected/Medien-als-Arbeitgeber-Spiegel-fuehrt-Ranking-deutscher-Zeitschriften-und-Zeitungen-an_106612.html.

NJB-Seminar “Videojournalismus” vom 29. März bis 1. April 2012 im Kloster Banz

März 23, 2012

So genannte VJs sind der letzte Schrei: Videojournalisten, die ganz alleine mit der Videokamera losziehen, um kleine Filme vor allem für Internet-Portale zu drehen. Mit der Kamera draufhalten, ein paar Fragen stellen, und fertig ist der Video-Podcast. Erscheint eigentlich ganz einfach, oder? Ist es aber nicht. Wo der Einsatz des Videojournalisten sinnvoll ist und welche Klippen er zu umschiffen hat, das können Nachwuchsjournalisten beim Videojournalismus-Seminar im Bildungszentrum Kloster Banz lernen. Das Seminar findet in Kooperation mit der Hanns-Seidel-Stiftung statt.

Termin: Donnerstag, 29. März, 17.30 Uhr bis Sonntag, 1. April (kein Scherz!), ca. 13 Uhr. Es gibt noch freie Plätze!!!
Ort: Bildungszentrum Kloster Banz, Bad Staffelstein

Dozenten:
– Thomas Kießling, Autor + TV Journalist, ARD/Bayerisches Fernsehen
– Klaus Schuberth, Kameramann, Bayerisches Fernsehen
– Sabine Winter, Autorin, TV-Journalistin, Bayerisches Fernsehen

Kosten: 80,- Euro (bar vor Ort zu zahlen)

Weitere Informationen unter http://www.njb-online.de/njb-seminar-videojournalismus-vom-29-marz-bis-1-april-2012-im-kloster-banz/. Nachfragen und Anmeldung bei anja.seiler@njb-online.de.

Québec und Hollywood – Stipendien und Austauschprogramm des Mediencampus Bayern

März 23, 2012

Der Mediencampus Bayern bietet auch 2012 wieder sein Stipendium „Bayern-Québec“ an. Montréal, die zweitgrößte Stadt Kanadas, ist mit zahlreichen Medienunternehmen und Redaktionen Dreh- und Angelpunkt der kanadischen Medienbranche. Im Rahmen eines Austauschprogramm haben zwei Teilnehmer die Chance, für drei Monate in einem Medienunternehmen, einer Redaktion oder Produktionsfirma Erfahrungen in Form eines Praktikums zu sammeln.

Das Austauschprogramm Bayern-Los Angeles ermöglicht Nachwuchsfilmern einen achtwöchigen Aufenthalt in Hollywood mit Workshops und Karrieretraining bei einer Filmfirma in L.A. Bewerbungsschluss für beide Programme ist der 29. März 2012. Detaillierte Informationen zu den Ausschreibungen finden sich unter http://medien-campus.eu/stipendien/.

Presse Club München bietet Coaching-Projekt für junge Journalisten ab Mai 2012

März 23, 2012

Lernen von den Profis. Lernen durch Kontakte. Ohne diese beiden Voraussetzungen ist der Einstieg in den Journalismus schwer. Doch wie kommen gerade Anfänger an die Entscheider in der Branche heran? Ein Tutoratsplatz des Internationalen PresseClubs München ist eine viel versprechende Möglichkeit. Rund ein Dutzend junge Journalisten lassen sich ein Jahr lang von einem Medienprofi aus dem PresseClub auf ihrem beruflichen Weg begleiten. Das Programm wird ergänzt durch Seminare und Infoveranstaltungen.

Die Voraussetzungen:

  • Erste Erfahrungen durch Praktika in den Medien
  • Unter 30 Jahren
  • Optimaler Zeitpunkt: nach der Zwischenprüfung
  • Wohnsitz Bayern, möglichst München
  • Verpflichtende Teilnahme am Fortbildungsprogramm
  • Fristgerechte Bewerbung bis zum 31. März 2012

Informationen und Bewerbungen unter www.presseclub-muenchen.de/tutorat.html.

Radio-Wettbewerb „Der Hinhörer“ für junge Radiojournalisten

März 23, 2012

Der Nachwuchswettbewerb „Der Hinhörer“ soll junge Radiojournalisten fördern und ihnen berufliche Startchancen eröffnen. Die Teilnehmenden reichen eigene Beiträge ein, die zuvor für ein Schulradio, für ein Onlineradio oder für ein Bürgermedium produziert worden sind. Eine Jury kürt die besten Beiträge und lädt deren Macher für ein Wochenende nach Berlin ein, um dort an Radio-Workshops und Exkursionen teilzunehmen.

Bewerben können sich Nachwuchsjournalisten zwischen 16 und 24 Jahren. Eingereicht werden können selbst gesprochene Beiträge oder Reportagen zu sozialen oder gesellschaftlichen Themen von max. 3:30 Minuten Länge, die zwischen dem 1. Mai 2011 bis 30. April 2012 zum Beispiel bei Schulradios, Online-Radios oder Bürgermedien gesendet wurden. Das Thema des Beitrags kann frei gewählt werden. Einsendeschluss ist der 30. April 2012.

Informationen zum Preis und zur Bewerbung unter http://derhinhoerer.de.

Bewerbungen für studienbegleitende Journalistenausbildung bis 31. Mai

März 23, 2012

Multimedial, praxisnah und intensiv – so ist die Studienbegleitende Journalistenausbildung des Instituts zur Förderung publizistischen Nachwuchses e.V. (ifp). Die Ausbildung richtet sich an katholische Studierende, die parallel zu ihrem Studium eine Journalistenausbil-dung machen möchten. Ob Politik, Jura oder Theologie – das ifp steht Studierenden aller Fachrichtungen offen. 15 Stipendiaten werden jedes Jahr aufgenommen. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Mai 2012. Das erste Seminar findet in der vorlesungsfreien Zeit im Frühjahr 2013 statt.

Die dreijährige Studienbegleitende Journalistenausbildung konzentriert sich auf die Semesterferien und besteht aus Praktika und Seminaren. Die Praktikumsstellen in ganz Deutschland vermittelt das ifp. In den Seminaren in München lernen die Stipendiaten von erfahrenen Journalisten aus der Praxis. Die Journalistenschule im ehemaligen Kloster ermöglicht Leben und Lernen unter einem Dach. Ergänzt wird die Ausbildung durch Ehemaligentreffen, Studienreisen, Spezialseminare zu verschiedenen Themen und ein Mentorenprogramm. Weitere Informationen zur Ausbildung unter http://www.ifp-kma.de/Ausbildung/Studienbegleitende-Journalistenausbildung.html.

Filmseminar “Bernhard Wicki – zwischen Literatur, Politik und Film” am 24. März

März 23, 2012

Die Hannns-Seidel-Stiftung vernanstaltet am Samstag, den 24. März 2012 ein Tagessseminar über den Filmemacher Berhard Wicki, der heute als „deutscher Regisseur von außerordentlichem Rang“. Er war zudem Autor, Schauspieler, Produzent und  Träger zahlreicher Auszeichnungen und Preise (u. a. Golden Globe, Oscar-Nominierung für die “Brücke”, Bundesfilmpreise). Die Schauspielerkarriere Wickis, der am 05. Januar 2000 in München starb, ist ebenso interessant wie seine Regiearbeit.

Als wichtige Zeitzeugin wird Bernhard Wickis Witwe, Elisabeth Wicki-Endriss ihren Film über Bernhard Wicki am Samstag, den 24. März 2012 im Konferenzzentrum München der Hanns-Seidel-Stiftung vorstellen. Weitere Informationen zum Programm unter http://www.njb-online.de/filmseminar-bernhard-wicki-zwischen-literatur-politik-und-film-am-24-marz-2012-in-munchen/ . Online-Anmeldungen sind unter https://www.hss.de/veranstaltungen/details/030312250.html möglich.

Ines Pohl im Gespräch

März 19, 2012

Die Nachwuchsjournalisten Bayerns (NJB) haben vom 14. bis 16. März eine Berlinfahrt organisiert (http://www.njb-online.de/machen-medien-politik-berlinfahrt-14-03-16-03-2012/). Einer der Höhepunkte war sicher das Gespräch mit taz-Chefredakteurin Ines Pohl. Im Konferenzraum der taz mit Blick auf die Rudi-Dutschke-Straße sprach Pohl über die Frauenquote, über den besonderen Geist ihrer Zeitung und die Gründungsgeschichte. 1979 ist die taz entstanden, um der „bürgerlichen Springerpresse“ Paroli zu bieten. Seit knapp 20 Jahren finanziert sich die taz mit einem Genossenschaftsmodell. Das heißt, man kann Anteile kaufen und ist damit an der Zeitung beteiligt. Das schließt zwar jegliche Mitsprache an der Gestaltung der Zeitung aus – aber man darf sich einmal im Jahr bei der Genossenschaftsversammlung zu Wort melden. „Es gibt derzeit 12.000 Genossen, die hinter der Zeitung stehen und sie in schwierigen Zeiten immer wieder gerettet haben“, sagt Pohl. Am 14. April feiert die Zeitung im Übrigen ihren 20. Genossenschaftsgeburstag, der mit einem Kongress zum Thema „Das gute Leben – es gibt Alternativen“ begangen wird. Das Programm: http://www.taz.de/programm/2012/tazlab/day_2012-04-14.de.html.

Ines Pohl spricht viel von Unabhängigkeit, von journalistischer Freiheit und von Qualität. Und vom ausgeprägten Korrespondentennetz der taz. Weltweit sollen demnach 30 Journalisten für die taz arbeiten – nicht ausschließlich, aber regelmäßig. Ein Drittel des taz-Etats fließt in die Auslandsberichterstattung. Dieser Etat reicht aber nicht aus, um zum Beispiel Reisekosten zu finanzieren. Deshalb hat die Zeitung im vergangenen Jahr einen „taz Recherchefonds“ gegründet, in den taz-Leser freiwillig einbezahlen. Als ich das erste Mal bei der netzwerk-recherche-Jahreskonferenz 2011 von Afrika-Korrespondentin Simone Schlindwein davon gehört habe fand ich das nur interessant. Inzwischen denke ich, das könnte tatsächlich ein Zukunftsmodell sein – allerdings nur, wenn das Medium es schafft eine derart intensive Verbindung zum Leser aufzubauen wie die taz.

Spannend ist natürlich auch wie die Politik konkret versucht Einfluss auf die Zeitung zu nehmen. 69 Prozent der Leser wählen DIE GRÜNEN – mit der Gründungsgeschichte der Partei ist die taz eng verbunden. „Deshalb glaubt die Partei sie habe Anspruch auf positive Berichterstattung“, sagt Ines Pohl. Allerdings sei das nicht der Fall, schließlich gehe es darum guten Journalismus zu machen – und der ist: uneitel. „Journalisten sind zu oft eitel und selbstbezogen“, sagt Pohl. Wichtig sei aber offen zu fragen und nicht nur Bestätigungen seiner Positionen einzuholen. Und Fehler transparent zu machen. Ines Pohl sagt selbstbewusst: „Wir sind eine große, wichtige Stimme in der deutschen Medienlandschaft und wir können bewusst Trends setzen.“

http://www.njb-online.de/machen-medien-politik-berlinfahrt-14-03-16-03-2012/

Einladung zum Besuch der Jugendzeitschrift Mädchen

März 13, 2012

Der Verband bayerischer Jungjournalisten (VBJJ) e. V. lädt am 27. März 2012 um 19.00 Uhr zum Besuch der Jugendzeitschrift Mädchen ein. Bei einer Diskussion mit dem kommissarischen Chefredakteur Jens-Stefan Hübel hast Du die Möglichkeit hinter die Kulissen dieser Zeitschrift zu blicken und Fragen zu stellen. Vor seinem Wechsel zur Mädchen war Norbert Lalla unter anderem stellvertretender Chefredakteur der „in“, Ressortleiter der Bunten sowie Chefreporter der Bravo und der FHM.

Der Veranstalter Verband bayerischer Jungjournalisten e. V. (VBJJ) ist ein Verein, in dem Nachwuchsjournalisten und Mitarbeiter von Jugendmedien organisiert sind. Hauptaufgabe des Verbandes ist die Aus- und Weiterbildung des journalistischen Nachwuchses.

Treffpunkt: Redaktion Mädchen, Vision Media, Leonrodstraße 52, 80636 München

Die Teilnahme ist kostenfrei. Bei dieser Veranstaltung ist eine Anmeldung notwendig. Bei Interesse oder bei Fragen meldet Euch bitte unter 0176-92629425 oder per Mail.