Archive for Februar 2012

Québec und Hollywood – Stipendien und Austauschprogramm des Mediencampus Bayern

Februar 21, 2012

Der Mediencampus Bayern bietet auch 2012 wieder sein Stipendium „Bayern-Québec“ an. Montréal, die zweitgrößte Stadt Kanadas, ist mit zahlreichen Medienunternehmen und Redaktionen Dreh- und Angelpunkt der kanadischen Medienbranche. Im Rahmen eines Austauschprogramm haben zwei Teilnehmer die Chance, für drei Monate in einem Medienunternehmen, einer Redaktion oder Produktionsfirma Erfahrungen in Form eines Praktikums zu sammeln.

Das Austauschprogramm Bayern-Los Angeles ermöglicht Nachwuchsfilmern einen achtwöchigen Aufenthalt in Hollywood mit Workshops und Karrieretraining bei einer Filmfirma in L.A. Bewerbungsschluss für beide Programme ist der 29. März 2012. Detaillierte Informationen zu den Ausschreibungen finden sich unter http://medien-campus.eu/stipendien/

NJB-Seminar “Videojournalismus” vom 29. März bis 1. April 2012 im Kloster Banz

Februar 21, 2012

So genannte VJs sind der letzte Schrei – Videojournalisten, die ganz alleine mit der Videokamera losziehen, um kleine Filme vor allem für Internet-Portale zu drehen. Mit der Kamera draufhalten, ein paar Fragen stellen, und fertig ist der Video-Podcast. Erscheint eigentlich ganz einfach, oder? Ist es aber nicht. Wo der Einsatz des Videojournalisten sinnvoll ist und welche Klippen er zu umschiffen hat, das können Nachwuchsjournalisten beim Videojournalismus-Seminar im Bildungszentrum Kloster Banz lernen. Das Seminar findet in Kooperation mit der Hanns-Seidel-Stiftung statt.

Termin:Donnerstag, 29. März, 17.30 Uhr bis Sonntag, 1. April (kein Scherz!), ca. 13 UhrOrt: Bildungszentrum Kloster Banz, Bad Staffelstein

Dozenten:
– u. a. Thomas Kießling, Autor, TV Journalist, München

Weitere Informationen unter http://www.njb-online.de/njb-seminar-videojournalismus-vom-29-marz-bis-1-april-2012-im-kloster-banz/. Nachfragen und Anmeldung bei anja.seiler@njb-online.de.

Praxis-Workshop mit Fotostudio und Liveproduktion

Februar 21, 2012

2012 startet erstmals der Praxiswokshop für junge Fotojournalisten in einem „Gläsernen Fotostudio“ auf der Internationalen Handwerksmesse: Vom 14. bis 17. März werden in den Hallen der Neuen Messe München Fotos produziert. Das zentrale Thema lautet „Das Handwerk im Bild“. Wer als junger Fotograf in der Ausbildung oder als junger Fotojournalist mitmachen will, kann sich bis zum 27. Februar 2012 anmelden : Es gibt fünf Plätze!

Alle Infos zur Auisschreibung und Bewerbung unter : http://www.njb-online.de/workshop-glasernes-fotostudio-auf-internationalen-handwerksmesse/

Presse Club München bietet Coaching-Projekt für junge Journalisten ab Mai 2012

Februar 21, 2012

Lernen von den Profis. Lernen durch Kontakte. Ohne diese beiden Voraussetzungen ist der Einstieg in den Journalismus schwer. Doch wie kommen gerade Anfänger an die Entscheider in der Branche heran? Ein Tutoratsplatz des Internationalen PresseClubs München ist eine viel versprechende Möglichkeit. Rund ein Dutzend junge Journalisten lassen sich ein Jahr lang von einem Medienprofi aus dem PresseClub auf ihrem beruflichen Weg begleiten. Das Programm wird ergänzt durch Seminare und Infoveranstaltungen.

Die Voraussetzungen:

  • Erste Erfahrungen durch Praktika in den Medien
  • Unter 30 Jahren
  • Optimaler Zeitpunkt: nach der Zwischenprüfung
  • Wohnsitz Bayern, möglichst München
  • Verpflichtende Teilnahme am Fortbildungsprogramm
  • Fristgerechte Bewerbung bis zum 31. März 2012

Informationen und Bewerbungen unter www.presseclub-muenchen.de/tutorat.html.

MILENA JESENSKA FELLOWSHIPS FOR JOURNALISTS 2012/2013

Februar 17, 2012

Deadline for application: April 10, 2012

The program offers European cultural journalists (incl. Turkey,
Georgia, Armenia, and Azerbaijan) time off from their professional
duties in order to pursue in-depth research on a topic of their
choice. Candidates are asked to relate their proposals to one of the
main research fields of the IWM (for details please see
http://www.iwm.at/research). Fellows will spend 3 months at the IWM in Vienna, Austria. They will receive a stipend of EUR 7.630 and are provided with an office, access to e-mail and internet, in-house research facilities and other relevant resources in Vienna. Travel grants of up to EUR 1.820
can be paid for research trips to neighbouring countries.

All relevant details about eligibility, application procedure etc.
are available on the IWM’s website: http://www.iwm.at/fellowships

Drei Preise für wirtschaftliche Bildung, Nachhaltigkeit und Verbraucherschutz

Februar 13, 2012

Die Bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken  vergeben dieses Jahr drei Journalistenpreise im Gesamtwert von 20.000 Euro: Den Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Preis für einen Beitrag zur wirtschaftlichen Bildung, den Hermann-Schulze-Delitzsch-Preis für einen Beitrag zum Verbraucherschutz sowie einen Volontärspreis für einen Beitrag zum Thema Nachhaltigkeit. Bis zum 30. April 2012 können Journalisten aus Bayern ihre  Arbeiten aus Printmedien, TV- oder Radiobeiträge sowie Online-Artikel einreichen. Mehr Informationen zu den Preisen und den Bewerbungsmodalitäten finden sich auf www.gv-bayern.de/journalistenpreise.

Nie bequem werden

Februar 4, 2012

SZ-Onlinechef spricht über seine Lehren aus der Medienrevolution.

Journalisten lieben Revolutionen – solange sie nicht selbst ein Teil davon sind. Falls doch, dann hassen sie die Revolution. Das hat Stefan Plöchinger, Chefredakteur von sueddeutsche.de, festgestellt. Es ist der Ausgangspunkt für seine Lehren aus der Medienrevolution, über die er auf der Mitgliederversammlung der Fachgruppe Junge Journalisten diskutierte.

Stefan Plöchinger, Chefredakteur von sueddeutsche.de

Anstatt Unbehagen über den Wandel in den Medienbranche fordert er Neugier. Plöchinger meint, Journalisten müssten mehr Offenheit zeigen. Zum einen gegenüber den neuen journalistischen Möglichkeiten im Internet. Aber auch gegenüber dem Leser, der nicht mehr ignoriert werden könne und viel näher an die Journalisten und Verlage rücke. Die Anforderungen steigen, sagt Plöchinger. Um dem gerecht zu werden, brauche es Medienprofis und exzellente journalistische Angebote. Von schlechten Angeboten werde niemand mehr leben können. Deshalb sei es wichtiger denn je, Qualität zu liefern. Die Medienrevolution zeige, dass es nicht reicht, das Niveau zu halten. Stefan Plöchinger sagt es so: nie bequem werden.

Text & Foto: chp