Archive for September 2011

EU-Wettbewerb gegen Diskriminierung

September 30, 2011

Der „EU-Journalistenpreis – Gemeinsam gegen Diskriminierung“, der bereits zum achten Mal stattfindet, ist der einzige Journalistenwettbewerb für Print- und Online-Journalisten um Thema Diskriminierung und Vielfalt in der EU. Mit dem Preis zeichnet die Europäische Kommission Journalisten aus, die zu einem besseren Verständnis des Werts und der Vorteile der Vielfalt und desKampfes gegen Diskriminierung in der EU beitragen.

Der europäische Preisträger bzw. die Preisträgerin wird mit einem Preis im Wert von 5.000 EUR ausgezeichnet; die Zweit- und Drittplatzierten erhalten Preise im Wert von 3.500 EUR bzw. 2.500 EUR. Die Preisträger der 27 nationalen Wettbewerbe erhalten jeweils einen Preis im Wert von 1.000 EUR. Einsendeschluss für den Wettbewerb 2011 ist der 10. November 2011, 12:00 Uhr (MEZ).

Mehr Infos unter: http://journalistaward.stop-discrimination.info/?lang=de.

Deutsch-französische Radiowerkstatt vom 1. bis 7. November 2011 in Tübingen

September 28, 2011

Das DFJW organisiert zusammen mit den Jugendwellen „Das Ding“ (Südwestrundfunk) und le Mouv’ (Radio France) vom 1. bis 7. November 2011 einen Radioworkshop in Tübingen. Der Workshop findet anlässlich der Französischen Filmtage – dem grössten francophonen Filmfestival in Deutschland – in den Räumen des SWR statt.

Zehn junge Radiojournalisten aus Deutschland und Frankreich werden eine Woche lang die Gelegenheit haben, gemeinsam Beiträge zu produzieren. Die Teilnehmer werden in binationalen Tandems eine täglich ausgestrahlte deutsch-französische Sendung erarbeiten (Recherche, Interviews, Schnitt, Synchronisation, Anmoderation, etc.).

Junge Journalistinnen und Journalisten unter 30 Jahren, die regelmäßig für einen Radiosender in Deutschland oder in Frankreich arbeiten, können sich bis zum 5. Oktober 2011 beim DFJW anmelden (Anmeldeformular und Lebenslauf): froehling@dfjw.org , Tel: 030/288 757 32.

Zitat des Tages von Stefan Niggemeier

September 21, 2011

„Die Chance, für ihre Inhalte vom Kunden Geld zu nehmen, haben Medienunternehmen nur, wenn sie etwas Besonderes liefern: einen eigenen Blick auf die Welt, eine zuverlässige Filterung, Einordnung und Analyse der Nachrichten, Autoren mit Autorität. Wenn ein Medium das liefert, und gute Zeitungen tun das, muss es sich vor der App-Konkurrenz durch ARD und ZDF so wenig fürchten wie eine Qualitätszeitung heute vor den „Tagesthemen“ im Fernsehen. Im Gegenteil: Für Qualitäts- und Elitenmedien sind ARD und ZDF natürliche Verbündete, weil sie für eine breite Grundinformiertheit sorgen, die einen anspruchsvollen gesellschaftlichen und politischen Diskurs, wie er in führenden Printmedien stattfindet, überhaupt erst möglich macht.“

FAZ-Autor Stefan Niggemeier zur Auseinandersetzung um die Tagesschau-App

Kiosk-Produkt von Journalistenschülern

September 21, 2011

Als Einzelheft liegt es am Kiosk, das Magazin „Hollyhome“, und wurde als Wohn- und Lifestyle-Magazin komplett von 31 Schülerinnen und Schülern der Burda-Journalistenschule konzipiert und geschrieben. Zwei Jahre haben sie auf das Projekt verwandt, mit dem sie vornehmlich die eigene Alterszielgruppe ansprechen wollen. Ob es eine Fortsetzung gibt, steht noch nicht fest.

Weitere Informationen: http://www.burda-news.de/content/bald-am-kiosk-hollyhome

Neue Bitkom-Studie

September 21, 2011

Zwei Stunden pro Tag sind sie durchschnittlich im Netz, die Bundesbürger. 72 Prozent von ihnen nutzen es inzwischen und sehen darin überwiegend Vorteile: 71 Prozent der Nutzer/innen pflegen online Freundschaften, 50 Prozent sprechen von einem Gewinn für ihre berufliche Bildung. Bei der Informationsbeschaffung im Netz sind Webseiten von TV- und Radiosendern sowie von Zeitungen und Zeitschriften besonders beliebt. Das geht aus einer Studie des Internet- und Telekommunikationsbranchenverbandes Bitkom hervor. Die Kehrseite: Als Belastung und Bedrohung empfindet knapp ein Drittel (31 Prozent) der Deutschen die tägliche Flut von Nachrichten und Informationen. Immerhin gab die relative Mehrheit (35 Prozent) an, sich niemals von Informationen überflutet zu fühlen, weitere 30 Prozent.berichten von gelegentlichen Überlastungsgefühlen. Dabei gibt es deutliche Unterschiede in den einzelnen Altersgruppen: je älter, desto eher genervt. Für die Studie befragte das Meinungsforschungsinstitut Aris mehr als 1.000 Bürger/innen.

Weitere Informationen: http://www.bitkom.org/de/markt_statistik/64026_69267.aspx

Qualität steckt auch im Regionalen

September 21, 2011

Dass Qualitätsjournalismus auf Kongressen und Fachtagungen fast überwiegend wenigen überregionalen Zeitungen, Magazinen und dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk zugeordnet wird, stört den „Rhein-Zeitung“-Chefredakteur Christian Lindner gewaltig. „Dabei weiß jeder Praktiker und letztlich auch jeder wache Konsument medialer Erzeugnisse, dass die Medienwelt so einfach nicht in Qualität und Murks einzuteilen ist. Glanz und Elend des Journalismus finden sich in den bundesweit agierenden Blättern ebenso wie im Regionalen und Lokalen“, schreibt er. Und als einen Beleg für seine These führt Lindner an, dass er jüngst einem seiner talentierten Nachwuchsreporter ohne weiteres fünf Tage Recherchezeit und ausreichend Platz in der Gesamtausgabe für seine Reportage über einen Obdachlosen gegeben habe. Und das sei kein Einzelfall, weil „viele Regionalzeitungen gezielt auch Spitzenleistungen fördern – zumal dann, wenn Journalisten aus dem eigenen Haus Initiative zeigen und selbst Qualität wollen“.

Zum Beitrag: http://blog.rhein-zeitung.de/blog/2011/08/30/fuenf-tage-recherche-fuer-einen-text/

Journalismus auf dem „dritten Weg“

September 21, 2011

„Wer die journalistische Zukunft im Netz wirklich heraufbeschwören will, muss bereit sein, den Beruf gleich neu zu erfinden“, meint Journalismus-Professor Stephan Weichert (Macromedia-Hochschule, Hamburg) und fasst in einem Beitrag für die NZZ Positionen und Entwicklungen über den „Journalismus2.0“ zusammen. Weichert sieht die journalistische Perspektive in einem „dritten Weg“: die Trennung von professionellem Journalismus und Medien und die Etablierung journalistischer Arbeit als eigenständige Institution, finanziert über medienunabhängige Geldgeber wie zum Beispiel Stiftungen.

Zum Artikel: http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/medien/journalist_20_1.11927898.html

Herbstforum von Initiative Qualität im Journalismus

September 21, 2011

Die Initiative Qualität im Journalismus (IQ) lädt zu ihrem sechsten Herbstforum ein für Montag, 10. Oktober 2011, 11.00 bis ca. 16.15 Uhr, im Deutschlandradio Berlin. Das Herbstforum 2011 steht unter dem Leitthema „Qualität im Blick – Medienkritiker und Ombudsleute“. IQ hat namhafte Expertinnen und Experten aus Medien und Wissenschaft gewonnen, die in zwei Panels diskutieren: Panel 1 setzt sich mit der Frage auseinander, welchen Beitrag Medienfachjournalisten zur Qualitätssicherung leisten und wie sich ihre Rolle in der Medienlandschaft verändert. Im Panel 2 informieren Ombudsleute aus den Medien über ihre unterschiedlichen Konzepte und Erfahrungen; es bildet den Auftakt für eine bundesweite Arbeitsgemeinschaft von Ombudsleuten. Eröffnet wird das Herbstforum mit einem Grußwort von Deutschlandradio-Intendant Dr. Willi Steul und durch Journalistenschülerinnen der Axel-Springer-Akademie, die ihre Vorstellungen von journalistischer Zukunft und Qualität von morgen präsentieren. Die Tagesmoderation übernimmt Werner Lauff.

Weitere Informationen: http://www.initiative-qualitaet.de/index.php?id=1349

Anmeldung: Erika Hobe, hob@djv.de

Arbeitsbedingungen im Journalismus in Deutschland und Kanada

September 21, 2011

Diskussionen über Qualität im Journalismus drehen sich meist um journalistische Arbeitstechniken oder Medieninhalte. Diese wissenschaftliche Studie geht davon  aus, dass stattdessen die Lebens- und Arbeitsbedingungen im Journalismus eine herausragende Rolle bei solchen Diskussionen spielen sollten. In Deutschland und Kanada führe ich deshalb Gespräche sowohl mit freien Journalisten als auch mit Praktikanten, um deren subjektive Eindrücke festzuhalten.

Es geht darum, aus der Perspektive von Praktikanten und freien Journalisten die gegenwärtigen Arbeitsbedingungen im Journalismus  zu beleuchten – und zu erkunden, ob und wie diese verbessert werden sollten. Es handelt sich um „richtige“ Gespräche, keine Fragebögen mit vorstrukturierten Antworten. Allen Teilnehmern ist volle Anonymität garantiert. Ausführliche Infos zum Projekt unter www.mirjamgollmitzer.org.

Ansprechpartnerin:
Mirjam Gollmitzer, M. A. und Dipl.-Germ. (Univ.)
Simon Fraser University, Vancouver, Kanada
School of Communication
mirjamg@sfu.ca
www.mirjamgollmitzer.org.

Einladung zum Besuch bei münchen.tv

September 20, 2011

Der Verband bayerischer Jungjournalisten (VBJJ) e. V. lädt am 19.
Oktober 2011 um 19.00 zum Besuch bei münchten.tv. Bei einer Führung und
Diskussion mit dem Chefredakteur Jörg van Hooven hast Du die Möglichkeit
hinter die Kulissen dieses Fernsehsenders zu blicken und Fragen zu
stellen. Vor seinem Wechsel zu münchen.tv war Jörg van Hooven u. a.
Reporter beim SFB und Chefredakteur bei Pro Sieben und Sat.1.

Der Veranstalter Verband bayerischer Jungjournalisten e. V. (VBJJ) ist
ein Verein in dem Nachwuchsjournalisten und Mitarbeiter von Jugendmedien
organisiert sind. Hauptaufgabe des Verbandes ist die Aus- und
Weiterbildung des journalistischen Nachwuchses.

Treffpunkt: münchen.tv, Marcel-Breuer-Straße 18-20, 80807 München

Die Teilnahme ist kostenfrei. Bei dieser Veranstaltung ist eine
Anmeldung notwendig. Bei Interesse oder bei Fragen meldet Euch bitte
unter 0179-5128670.