Interessant: Recherchereise in die Mongolei

Rohstoff-Boom in der Wüste: Die Mongolen und der neue Wohlstand
vom 18. bis 29. September 2011

Die Mongolei ist eines der rohstoffreichsten Länder der Welt. Unter der mongolischen Erde lagern gigantische Vorkommen an Kohle, Kupfer, Gold, Seltene Erden, Uran und Erz. Die ersten Testbohrungen unternahmen russische Forscher bereits vor Jahrzehnten. Doch lange galt die Förderung der Rohstoffe in der fernen Mongolei als zu mühsam und folglich als unrentabel. Das ändert sich gerade. Auslöser und Profiteur des einsetzenden Booms ist vor allem China: Kupfer, Seltene Erden und vor allem Kohle werden aus der Wüste Gobi per Bahn direkt über die Grenze gebracht. Derzeit werden neue Lagerstätten erschlossen, und die Infrastruktur wird massiv ausgebaut. Aber auch andere Länder wollen von dem Rohstoffreichtum der Mongolei profitieren – darunter Deutschland.

Auf der Reise will jn von Politikern, Unternehmern sowie Vertretern von Hilfsorganisationen und der Zivilgesellschaft erfahren, wie sich die raschen Veränderungen auf die Mongolei und ihre Bevölkerung auswirken: Wie verträgt sich die traditionelle Lebensweise der Nomaden mit dem Rohstoffboom? Wie organisiert die Regierung die Verteilung des neuen Wohlstands? Wie verändert sich das Verhältnis der Mongolei zu den großen Nachbarn China und Russland? Vor Ort will sich jn ein Bild über Erschließung und Abbau der riesigen Rohstoff-Vorkommen machen und wird dazu unter anderem einen Minen-Betrieb besuchen.

An der Recherchereise können sechs Journalistinnen und Journalisten teilnehmen, die nicht älter als 35 Jahre sind. Wer von einer Redaktion geschickt wird oder hauptsächlich für diese Beiträge realisiert, zahlt 1000 Euro; Selbstzahler, Volontäre und Journalistenschüler zahlen 900 Euro. In den Kosten enthalten sind Flüge, gemeinsames Programm inkl. Transport sowie Unterkunft inkl. Frühstück (DZ). Der Abflug erfolgt ab Berlin, die An- und Abreise vom und zum Flughafen ist von jedem selbst zu tragen. Die Bedingungen für die Teilnahme an unseren Reisen sind unter journalists-network.org/reise zu finden.

Die Bewerbung erfolgt bis 18. August 2011 per E-Mail an mongolei@journalists-network.org. Sie besteht aus einem kurzen Motivationsschreiben, einem Lebenslauf und zwei bis drei Arbeitsproben. Bitte skizziert in der Mail auch die Themen und Geschichten, die euch besonders an der Reise interessieren. Eine Bestätigung erhaltet ihr unmittelbar nach Ende der Bewerbungsfrist. Die Reise wird von Max Kuball (Deutschlandradio Kultur) und Oliver Bilger (Süddeutsche Zeitung) organisiert und begleitet. Gefördert wird sie vom Chemie-Unternehmen Lanxess, der NGO WorldVision sowie dem Logistikunternehmen Westfracht Spezialverkehre. Für Fragen stehen die Kollegen unter mongolei@journalists-network.org gerne zur Verfügung. Mehr auch online unter www.journalists-network.org sowie www.facebook.com/journalists.network, twitter.com/j_network und www.delicious.com/j_network.

Wir freuen uns auf eure Bewerbung!

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