Archive for Februar 2011

Diskussion zu Social Media mit Dirk von Gehlen und Christoph Neuberger

Februar 28, 2011

„Social Media“, das ist das Schwerpunktthema der Fachgruppe Junge Journalisten in diesem Jahr. Die bekanntesten sozialen Netzwerke sind Facebook und Twitter, aber darüber hinaus gibt es noch einige mehr (Xing, StudiVZ, etc.). Die entscheidenden Fragen dabei lauten: Muss ein (junger) Journalist heutzutage überall aktiv sein, also regelmäßig twittern und täglich 33 Minuten bei Facebook verbringen (so wie der durchschnittliche Facebook-Nutzer)? Wie kann ein Journalist soziale Netzwerke für seine Arbeit nutzen? Und in welchen Bereichen sollte man vorsichtig sein, weil dort sogar Gefahren lauern?

Darüber sprechen wir bei unserer Podiumsdiskussion „Journalismus und Social Media“ mit zwei ausgewiesenen Social-Media-Experten. Dirk von Gehlen leitet seit 2002 die Redaktion von jetzt.de – „die junge Website der Süddeutschen Zeitung“. Er besuchte die Deutsche Journalistenschule in München und publiziert auf seiner Homepage http://www.dirkvongehlen.de regelmäßig „digitale Notizen“, also erwähnenswerte Randbemerkungen. Der zweite Referent ist Professor Christoph Neuberger. Er lehrte von 2002 bis 2010 am Institut für Kommunikationswissenschaft in Münster. Seine Habilitation handelte von „Journalismus im Internet“, seit Februar 2011 ist er an der Ludwig-Maximillians-Universität in München. Gemeinsam mit der Moderatorin Pauline Tillmann werden die beiden über soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter diskutieren und zwar vor allem darüber, wie man sie für die journalistische Arbeit nutzen kann.

Podiumsdiskussion zu „Journalismus und Social Media“
Zeit: Dienstag, 8. März 2011, 18 – 20 Uhr
Ort: Presseclub München, Marienplatz 22

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BAYERN: Reportageseminar in Dachau

Februar 28, 2011

Die Reportage gilt als eine Königsdisziplin im Journalismus, schafft sie es doch, den Leser zu fesseln, ihn Geschehnisse erleben zu lassen und auch zu informieren. Bei diesem Seminar wird vom 27. bis 29. Mai nach praktischen Übungen zum Schreiben im ehemaligen KZ Dachau recherchiert und anschließend spannende Reportagen geschrieben. Mehr Infos findet Ihr unter: http://www.jpbayern.de/jpbayern_v2/termine.php?action=viewerweitern&tid=157.

DABEI SEIN: Drei Nationen in Berlin

Februar 28, 2011

Vom 26. April bis 3. Mai kommen jeweils zehn israelische, palästinensische und deutsche Jugendliche in der Hauptstadt zusammen, um gemeinsam Medien zu produzieren. Spannend, außergewöhnlich und du kannst dabei sein. Bewirb dich jetzt bis zum 20. März!  Weitere Infos findest du auf http://www.jugendpresse.de/internationales.

WETTBEWERB: Erstelle deine Anzeige zum Thema Pressefreiheit

Februar 28, 2011

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) lädt in Kooperation mit der Jugendpresse Deutschland zu einem Anzeigenwettbewerb rund um das Thema Pressefreiheit ein. Mitmachen kann jeder Kreative zwischen 18 und 27 Jahren bis 30. März. Weitere Infos gibt es unter http://www.jugendpresse.de.

“Europa als journalistisches Thema” (noch Plätze frei!!!)

Februar 28, 2011
Die Nachwuchsjournalisten in Bayern e.V. laden zusammen mit der Vertretung der Europäischen Kommission in München zum eintägigen Seminar ein: „Europa als journalistisches Thema“
Wann: Samstag, 19. März 2011, 10.30 bis 16 Uhr
Wo: Vertretung der Europäischen Kommission in München, Erhardtstraße 27 (im Ostflügel des Europäischen Patentamts; S-Bahn Isartor oder U-Bahn Fraunhoferstraße).
Das Seminar ist kostenlos, Reisekosten werden nicht übernommen.

Ziel: Das Seminar will Nachwuchsjournalisten sowie Redakteuren von Lokal- und Regionalzeitungen bei der Recherche und Bearbeitung von EU-Themen eine Orientierungshilfe geben.
Referenten:
– Alexander Hagelüken, langjähriger Brüssel-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung, ab diesem Jahr Chef vom Dienst Wirtschaftsredaktion und Leiter Geldteil der Süddeutschen Zeitung
– Peter Martin, Pressereferent der Vertretung der Europäischen Kommission in Süddeutschland
Weitere Infos bei Florian Christner, Tel. 0179-7891443, Florian.Christner@njb-online.de, und der Vertretung der Europäischen Kommission in München, Peter Martin, Peter.Martin@ec.europa.eu. Anmeldung mit Name, Adresse und Telefonnummer bitte an: Florian.Christner@njb-online.de.

Crossmedia – Wie Redaktionen wirklich arbeiten

Februar 25, 2011

Das Bayern-Forum der Friedrich-Ebert-Stiftung lädt zu 48. Münchner Mediengespräch mit dem Thema: „Crossmedia – Wie Redaktionen
wirklich arbeiten“.

Wann: Mittwoch, 09. März 2011, 19.30 Uhr
Wo: BayernForum, Prielmayerstr. 3, 80335 München

Auf dem Podium diskutieren:
Thomas Gerlach, Nürnberger Nachrichten, Online-Redaktion
Ulrike Langer, Medienjournalistin und Social-Media-Expertin, medialdigital.de
Dr. Michael Schmidt, Bayerischer Rundfunk, Klassikportal
Moderation: Dr. Gabriele Hooffacker

Die grundsätzliche Frage: Wie arbeiten Redaktionen wirklich? Auf Tagungen und Kongressen wird Crossmedialität als Zukunft journalistischen Arbeitens beschworen. Und ohne Social-Media-Angebote wie Facebook und Twitter gehe gar nichts mehr – meinen zumindest die Social-Media-Berater. „Tue was Du am besten kannst und verlinke zum Rest“ zitiert die Medienjournalistin Ulrike Langer den Online-Vordenker Jeff Jarvis. Was Redaktionen wirklich einsetzen, diskutieren die Expertin und Praktiker von den Nürnberger Nachrichten und dem Bayerischen Rundfunk.

Weitere Infos hier.

Resümee Recherchereise nach Kiew

Februar 24, 2011

Die Recherchereise nach Kiew mit den Nachwuchsjournalisten in Bayern (NJB) war ein voller Erfolg. Vom 19. bis 23. Februar 2011 ging es in die ukrainische Hauptstadt, Pauline war mit dabei – genauso wie 21 weitere junge Journalisten. Persönliche Eindrücke der Reise könnt ihr nachlesen auf Ihrem Blog unter http://www.pauline-tillmann.de. Ansonsten gibt es bald auch einen offiziellen Bericht über die einzelnen Programmpunkte, inklusive Bilder, auf http://www.njb-online.de.

Onlinejournalismus-Zitate, Teil II

Februar 24, 2011

Auch interessant:

Die Definition von Blogger Jens Weinreich über Journalismus 2.0:

„Journalismus heißt für mich: Dialog. Diskutieren. Lernen. Vernetzen. Fehler eingestehen und korrigieren. Quellen offenlegen, solange nicht Quellenschutz gewährleistet werden muss, weil Hinweisgeber sonst Probleme bekommen. (…) Wissen weitergeben. Verlinken. Dokumente zur Diskussion stellen. Einordnen. Erklären. Analysieren. Kommentieren. Berichten. Recherchieren. Dranbleiben. Beißen. Oder es wenigstens versuchen.“

Quelle: netzwerk-recherche-Werkstatt Nr.18, „Onlinejournalismus. Zukunftspfade und Sackgassen.“

Onlinejournalismus-Zitate, Teil I

Februar 24, 2011

Interessant:

Redaktionsleiter Markus Hofmann (Redaktionsleiter badische-zeitung.de) sagt: Die journalistische Glaubwürdigkeit (von Onlineangeboten) speise sich aus: „Sachlichkeit, Ehrlichkeit, Objektivität, Fairness, Transparenz, Authentizität, Offenheit“. Was soll man da sagen? Recht hat er!

Quelle: netzwerk-recherche-Werkstatt Nr.18, „Onlinejournalismus. Zukunftspfade und Sackgassen.“

Auslandsjournalistenprogramm (FCP) in Finnland im August 2011

Februar 21, 2011

Junge Journalisten, die gerade ihre Ausbildung abgeschlossen haben oder kurz vor dem Studienabschluss in Journalismus/Kommunikationswissenschaft stehen, können sich wieder um ein Stipendium im Rahmen des 20. Auslandsjournalistenprogramms (FCP) in Finnland im August 2011 bewerben.

FCP – Finland Connecting People: Das Programm bietet eine gute Gelegenheit, mehr über Finnland, seine Gesellschaft und den finnischen Lebensstil zu erfahren. Es gibt den Teilnehmern auch die Möglichkeit, ihr berufliches Können auszubauen und das Netzwerk von Kollegen und internationalen Freunden zu erweitern.

Bewerbungsschluss ist der 31. März 2010. Informationen zur Bewerbung: http://www.finnland.de/public/default.aspx?contentid=212613&culture=de-DE. Informationen zum Programm von vergangenen Jahren: http://formin.finland.fi/fc.