Archive for Dezember 2010

Überblick über Recherchestipendien

Dezember 23, 2010

Nun sind wir mit dem Blog seit einem Jahr am Start und versuchen nahezu täglich interessante Infos aus der Medienbranche für junge Journalisten zu posten. Wir werden das auch im nächsten Jahr tun, vielleicht nicht mehr so regelmäßig, aber der Blog besteht weiterhin! Nun möchten wir uns in den Weihnachtsurlaub verabschieden und sind ab Anfang Januar wieder mit frischen Infos für euch da.

Bis dahin, holidri und holidro, Eure Pauline, euer Christian!

Ihr Lieben!

Und damit es euch zwischen den Jahren nicht langweilig wird: Rechercheprojekt überlegen und für ein Recherchestipendium bewerben!

Das netzwerk recherche hat einige Stipendien vergeben, durch die Journalisten bei ihren Recherchen unterstützt wurden. Derzeit vergibt das netzwerk recherche Stipendien in Zusammenarbeit mit der Otto-Brenner-Stiftung. Im Rahmen des jährlichen Otto-Brenner-Preises werden so ambitionierte Recherche-Projekte gefördert. Mehr Infos unter: http://www.otto-brenner-preis.de/dokumentation.html

Recherchestipendien vom EFIJ: Der Europäische Fund für Investigativen Journalismus (European Fund for Investigative Journalism EFIJ) vergibt erneut Recherchestipendien. Insgesamt stehen 25.000 Euro für journalistische Projekte bereit, die sich grenzüberschreitenden investigativen Recherchen und/oder investigativen Recherchen über Europäische Angelegenheiten widmen. Ein Ziel der Förderung ist auch, Kooperationen zwischen investigativen Journalisten aus verschiedenen Ländern zu fördern. Link: http://www.journalismfund.eu/working_grant

kontext-Recherchestipendium: Recherchestipendium von kontext – Gesellschaft zur Förderung junger Journalisten (eine Initiative der E.ON Ruhrgas AG). Link: http://kontext.eon-ruhrgas.com/.

n-ost-Recherchestipendien: Recherchestipendien von n-ost, dem Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung. Link: http://www.n-ost.de/cms/index.php?option=com_content&task=blogcategory&id=152&Itemid=625&lang=germanf.

Peter Hans Hofschneider Recherchepreis für Wissenschafts- und Medizinjournalismus: Der Peter Hans Hofschneider Recherchepreis für Wissenschafts- und Medizinjournalismus wird von der Stiftung experimentelle Biomedizin vergeben. Zweck des Preises ist die Förderung besonderer Rechercheleistungen und -projekte im Wissenschafts- und Medizinjournalismus. Link: http://www.recherchepreis-wissenschaftsjournalismus.ch/de/03.html.

Ad-hoc-Recherchestipendien der Initiative Wissenschaftsjournalismus: Die Initiative Wissenschaftsjournalismus bietet Ad-hoc-Stipendien für wissenschaftsjournalistische Rechercheprojekte an. Zudem werden Studienaufenthalte in renommierten Forschungsinstituten gefördert. Interessierte können sich ganzjährig (ohne Bewerbungsfristen) bewerben. Eine Jury aus renommierten Wissenschaftsredakteuren entscheidet binnen zwei Wochen über den Antrag. Link: http://www.initiative-wissenschaftsjournalismus.de/initiative/ad-hoc-stipendien/.

Recherche-Stipendium des Deutschen Instituts für Menschenrechte Das Deutsche Institut für Menschenrechte schreibt alle zwei Jahre ein Recherche-Stipendium für Journalistinnen und Journalisten aus. Link: http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/de/presse/recherche-stipendium.html.

Grenzgänger: Programm der Robert Bosch Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Literarischen Colloquium Berlin; unterstützt werden Recherchen für Veröffentlichungen, die die Länder Mittel-, Ost- und Südosteuropas oder China aufbereiten. Link: http://www.bosch-stiftung.de/content/language1/html/1100.asp.

McCloy Fellowships: Stipendien des American Council on Germany. Link: http://www.initiative-wissenschaftsjournalismus.de/initiative/ad-hoc-stipendien/

Weitere Recherche- und Reise-Stipendien für Journalisten finden Sie auch beim European Fund for Investigative Journalism (EFIJ), auf den Webseiten der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) und beim journalist.

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PresseClub München bietet Coaching-Projekt für junge Journalisten ab April 2011

Dezember 22, 2010

Lernen von den Profis. Lernen durch Kontakte. Ohne diese beiden Voraussetzungen ist der Einstieg in den Journalismus schwer. Doch wie kommen gerade Anfänger an die Entscheider in der Branche heran? Ein Tutoratsplatz des Internationalen PresseClubs München ist eine viel versprechende Möglichkeit. Rund ein Dutzend junge Journalisten lassen sich ein Jahr lang von einem Medienprofi aus dem PresseClub auf ihrem beruflichen Weg begleiten. Das Programm wird ergänzt durch Seminare und Infoveranstaltungen.

Das Ziel:
• Persönliche Kontakte mit Entscheidern
• Beratung durch einen erfahrenen Kollegen zur beruflichen Entwicklung
• Ein Jahr lang intensive Begleitung durch einen persönlichen Tutor
• Vierteljährliche Praxisseminare zu karriere-relevanten Themen (z.B. Bewerbungstraining
mit der Kamera)
• Redaktionsbesuche, Stammtischabende

Der Weg:
• Monatliche Treffen
• Austausch per Telefon oder Mail mit dem persönlichen Tutor
• Einzelgespräche zu Themen wie dem nächsten Praktikum, Bewerbungsstrategien für das
Volontariat oder für einen möglichen Jobwechsel
• Tutor als Ratgeber mit praktischen Tipps und persönlichen Kontakten
• Regelmäßige Treffen aller Junior-Teilnehmer mit Vorträgen zu Karriere relevanten
Themen ausgewählter Tutoren

Die Voraussetzungen für Junior-Partner:
• Erste Erfahrungen durch Praktika in den Medien
• Unter 30 Jahren
• Optimaler Zeitpunkt: nach der Zwischenprüfung
• Wohnsitz Bayern, möglichst München
• Verpflichtende Teilnahme am Fortbildungsprogramm
• Fristgerechte Bewerbung bis zum 18. Februar 2011

Weitere Informationen und Online-Bewerbung unter: http://www.presseclub-muenchen.de/

Ulrich Schnabel: Muße. Vom Glück des Nichtstuns.

Dezember 22, 2010

Der ZEIT-Journalist Ulrich Schnabel hat mit dem Buch „Muße. Vom Glück des Nichtstuns.“ ein Plädoyer für die täglichen kleinen Auszeiten geschrieben, ohne die – nachgewiesenermaßen – Kreativität und Innovation nicht möglich sind. In unserer Leistungsgesellschaft wird Nichtstun mit Faulenzen gleichgesetzt. Nur wer permanent aktiv ist, erfährt Anerkennung. So setzen sich viele täglich selbst unter Druck. Ulrich Schnabel weist gut verständlich und unterhaltsam auf Wege hin, wie man diesem Druck entgehen kann und sich selbst Inseln der Ruhe schafft. Ein perfektes Weihnachtsgeschenk für Menschen, die den ganzen Tag keinen Moment Muße finden.

Der Verlag über den Inhalt:

Haben Sie heute schon Däumchen gedreht und an die Wand gestarrt? Und dabei an nichts Bestimmtes gedacht? Falls nicht, so holen Sie es bitte bald nach. Für Gewissensbisse gibt es keinerlei Grund. Denn: Muße ist zur bedrohten Ressource geworden. Die Beschleunigungsgesellschaft mit ihrem Arbeitsdruck und dem Zwang zur permanenten Kommunikation lässt uns nicht zur Ruhe kommen. Dabei haben Gehirnforscher und Psychologen längst herausgefunden, wie wichtig Phasen absichtslosen Nichtstuns sind. Sie fördern nicht nur die Regeneration und stärken das Gedächtnis, sondern sind auch die Voraussetzung für Einfallsreichtum und Kreativität. Große Ideen brauchen vor allem eines: Zeit und Muße. Isaac Newton kam der zündende Einfall zu seiner Gravitationstheorie im Garten, als er versonnen einen Apfel betrachtete. Descartes philosophierte am besten im Bett. Doch von solch kreativen Auszeiten können die meisten heute nur träumen. Ulrich Schnabel beschreibt die Ursachen der allgemeinen Zeitnot, zeigt uns, wo wir auch heute noch Inseln der Muße finden können, und bietet eine Fülle von konkreten Anregungen und Tipps für alle, die dem permanenten Drang zur Beschleunigung widerstehen wollen.

Das Buch ist im Karl Blessing Verlag erschienen und kostet 19,95 Euro.

Israel-Studienreisen 2011 bei der bpb

Dezember 22, 2010

Folgende Themen sind 2011 bei der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) im Angebot:

Facts and Fiction – Die Wahrnehmung Israels zwischen Stereotypen, Vorurteilen und RealitätFür: Journalistinnen und Journalisten aus Presse, Hörfunk, TV und Online-Medien
http://www.bpb.de/veranstaltungen/WD37ND

Zachor –Jüdische Erinnerungskultur der GegenwartFür: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Gedenkstätten und für publizistisch sowie pädagogisch tätige Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in der Erinnerungsarbeit
http://www.bpb.de/veranstaltungen/3D4SB6

Zentrum und Peripherie – zwei Gesichter IsraelsFür: Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der politischen Bildung und Journalistinnen und Journalisten
http://www.bpb.de/veranstaltungen/Y2KDSM

Jenseits der Schlagzeilen- Medien und demokratische Gesellschaft in IsraelFür: Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten aus TV, Hörfunk, Print und Online-Medien
http://www.bpb.de/veranstaltungen/HL5A0P

Migration und Integration in IsraelFür: Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der politischen Bildung mit Migrationshintergrund sowie Migrationsbeauftragte in Deutschland
http://www.bpb.de/veranstaltungen/KT6RPJ

Jobsuche in Brüssel: Die Gelassenheit der Hoffnungslosen

Dezember 19, 2010

Anna ist Anfang zwanzig, Uni-Absolventin und auf Jobsuche in der Europäischen Hauptstadt. Sie ist Deutsche und möchte anonym bleiben – doch steht sie exemplarisch für eine ganze Generation junger Europäer.

Nach dem Studium geht Anna auf Arbeitssuche – genau wie tausende andere Jungakademiker. Eine gute Ausbildung und ein sympathisches Lächeln sind heue nichts Besonderes mehr. Das einzige was hilft: hartnäckig bleiben. Und eine ordentliche Portion Glück oder Vitamin B. Anna hat Politikwissenschaften studiert, spricht fließend Französisch, Englisch, Deutsch und Spanisch und hat insgesamt sieben Praktika absolviert. Außerdem könne sie gut schreiben. Sollte reichen, findet sie. Auf geht’s also, auf Jobsuche – und zwar in Brüssel.

Warum Brüssel? Die EU-Hauptstadt kennt Anna schon von einem Praktikum im Europäischen Parlament zu Studienzeiten. Die Leute, die hier arbeiten, sind jung und unabhängig. Das heißt, es gibt die besten Afterworkparties – Erasmus unlimited für Erwachse. Und sie arbeiten hart, für eine europäische Idee. Work hard, party hard. Genau das will Anna…

Wie es weitergeht, könnt hier lesen: http://www.cafebabel.de/article/35887/sex-eurokraten-jobsuche-bruessel-hoffnunglos.html.

Deutsch-Polnischer Journalistenpreis 2011

Dezember 18, 2010

Prämierung der besten Beiträge aus Print, Hörfunk und Fernsehen mit einem Preisgeld von jeweils 5.000 Euro. Einsendeschluss ist der 15. Januar 2011. Mehr Infos unter: http://www.deutsch-polnischer-journalistenpreis.de.

Hinweis auf Deutsch-Polnische Medientage: Die finden im kommenden Jahr vom 31. Mais bis 1. Juni in Grünberg statt, Thema: Agenda 2031 – die nächsten 20 Jahre Nachbarschaft Deutschland, Polen und die EU.

Carolin Emcke wird „Journalist des Jahres“

Dezember 18, 2010

Nachdem sie den Otto-Brenner-Preis bekommen hat, jetzt auch der Preis „Journalist des Jahres 2010“ für Carolin Emcke. Der scheidende Chefredakteur der “Süddeutschen Zeitung”, Hans Werner Kilz, wird außerdem für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Die rund 70-köpfige Jury der “Journalisten des Jahres” besteht aus renommierten Journalisten und Medienexperten – darunter Axel Buchholz, Dieter Degler, Bernd Gäbler, Michael Jürgs, Wolfgang Kaden, Wilm Herlyn, Eva Kohlrusch, Ingrid Kolb, Claus Larass, Maria von Welser, Adolf Theobald und Andre Zalbertus (Juryliste_2010) sowie Vorjahrespreisträger wie Nikolaus Brender, Kai Diekmann, Helmut Markwort, Ines Pohl und Frank Berberich .

Der „medium magazin“-Preis „Journalist des Jahres“ wird seit 2004 verliehen. Preisträgern waren bisher u.a. Frank Schirrmacher, Mitherausgeber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, Alice Schwarzer, Herausgeberin von „Emma“, Michael Ebert und Timm Klotzek, Chefredakteure der G+J-Zeitschrift „Neon“, Stefan Niggemeier, freier Journalist und Blogger sowie das Reporterteam Markus Grill und Malte Arnsperger , die 2008 im „stern“ den Bespitzelungsskandal bei Lidl aufgedeckt hatten und für das Jahr 2009 der ehemalige Chefredakteur des ZDF, Nikolaus Brender .

Mehr Infos unter: http://www.mediummagazin.de/aktuelles/carolin-emcke-erhaelt-den-preis-journalist-des-jahres-2010/.

Seminar: Kommunikation mit Redaktionen

Dezember 17, 2010

Ideen und starke Themen? Kein Problem für kreative Freie. Aber dann beginnen die Strategiefragen beim Kontakt mit den Redaktionen: Mailen oder anrufen? Was braucht das erfolgreiche Exposé? Und überhaupt: Wie stellt man sich bei neuen Redaktionen vor? Wie macht man sich zur Marke?

Dieses Seminar spielt die Kommunikation mit Redaktionen Schritt für Schritt durch, vom ersten Anruf über die Themenentwicklung bis zum Gespräch über Anschlussaufträge. Es vertieft das Wissen über den professionellen Auftritt als freie/r Journalist/in und gibt den Teilnehmern Gelegenheit, Schlüsselsituationen spielerisch zu erkunden. Etwa die Honorarverhandlung: Wer nennt zuerst eine Zahl? Was bleibt zu tun, wenn der Redakteur blockt? Oder Konflikte bei der Abwicklung: Was tun, wenn die Reportage ganz anders läuft als geplant?

Das Seminar vermittelt Basiswissen zum Thema, geht aber auch auf individuelle Unterschiede ein. Denn was für den einen passt, muss für die andere nicht die optimale Gesprächsstrategie sein. Ziel ist es, dass die Teilnehmer ihre Kommunikation mit Redaktionen professionalisieren und dabei möglichst authentisch auftreten können. So wird es in Zukunft leichter gelingen, höhere Honorare auszuhandeln und auf Augenhöhe über Nebenbedingungen zu verhandeln.

Jede/r Teilnehmer/in kann ein Exposé (oder etwas Vergleichbares) vorab einsenden und erhält ein kurzes Feedback dazu im Seminar.

DOZENT: Christian Sauer (Jahrgang 1963). www.christian-sauer.net

TERMIN: Blockseminar über 1,5 Tage: Freitag 7. Januar 2011 von 14.15 – 19.00 und Samstag 8. Januar 2011 von 10 .00 – 18.30 Uhr

PREIS: Für Freischreiber-Mitglieder 100 Euro, Für Nicht-Freischreiber 150 Euro

ANMELDUNG: c/o Christoph Otto / Freischreiber Berlin, Email: christoph-otto@t-online.de

Fachkonferenz PR und Journalismus – zwischen Konfrontation und Kooperation

Dezember 17, 2010

Am 11./12. Februar 2011 findet an der Universität Hamburg die nr-Fachkonferenz „PR und Journalismus – zwischen Konfrontation und Kooperation“ statt. Zu dieser von der Rudolf-Augstein-Stiftungsprofessur für Praxis des Qualitätsjournalismus und netzwerk recherche gemeinsam organisierten Tagung seid Ihr herzlich eingeladen.  Programm und Anmeldung findet ihr unter: http://pr.netzwerkrecherche.de.

Infomesse „Wege in den Traumberuf Medien“ am 16.12.2010 im Gasteig, München

Dezember 14, 2010

Auf der Infomesse stellen sich renommierte Universitäten, Fachhochschulen und Medien-Akademien aus ganz Deutschland vor. Hier hast Du die Chance, Dich ganz persönlich von Professoren und Ausbildern aus dem Medienbereich beraten zu lassen, damit Dein Weg in die Medien erfolgreich wird. Bei Podiumsdiskussionen geben u.a. „Focus“-Chefredakteur Wolfram Weimer und der Leiter der Deutschen Journalistenschule, Ulrich Brenner, Tipps für Deinen Einstieg in die Medienwelt.

Wann: Donnerstag, 16.12.2010, ab 8:30 Uhr bis 18:00 Uhr
Wo: Gasteig, Rosenheimer Straße 5, München (S-Bahn Rosenheimer Platz)
Weitere Infos: http://www.absolut-karriere.de

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, es ist jedoch eine Online-Anmeldung erforderlich.