Archive for November 2010

Vortrag von Adrienne Woltersdorf, Leiterin des China‐Programms der Deutschen Welle

November 26, 2010

„Blogger ‐ vs Hu Jintao – Der Kampf um Meinungsfreiheit und das Internet in China”
Montag, 29. November 2010
18:00 c.t. – 20:00 Uhr
GSI, Oettingenstraße 67, Raum U 151 (alt: 23)

 
Die Sinologin und Politikwissenschaftlerin Adrienne Woltersdorf leitet seit Dez. 2009 die China‐Redaktion der Deutschen Welle. Nach mehrjährigen Aufenthalten in China und Studium an der FU Berlin, berichtete Adrienne Woltersdorf als Berlin‐Korrespondentin für „Der Spiegel“ und „Frankfurter Rundschau“. 2001 übernahm sie die Ressortleitung des Berlin‐Teils der „taz“, für die sie von 2005 bis 2009 als Korrespondentin nach Washington wechselte. Das Ringen der chinesischen Regierung mit den Realitäten des Internet findet bislang in Deutschland nur wenig Beachtung. Als einer der großen internationalen Informationsanbieter ist die Deutsche Welle unmittelbar betroffen von der chinesischen Zensurpolitik. Der multimediale Auftritt der DW in Chinesisch verzeichnet jeden Monat mehrere Millionen Seitenaufrufe im Netz – trotz umfangreicher Sperrmaßnahmen der chinesischen Behörden. Rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter berichten für die Deutsche Welle auf Chinesisch. Zum Auftrag gehören nicht nur Aktuelles und Hintergrund aus Deutschland und Europa, sondern insbesondere auch Informationen über das Geschehen in China.

Sommer ade…

November 26, 2010

Bevor der erste Advent ins Haus steht…

… ein Glas Rotwein (kein Glühwein) schnappen und an den Urlaub im Sommer denken. Schön! So schön!

„Russland heute“ ab 1. Dezember in der SZ

November 26, 2010

Der russische Bär hat viele Facetten. Deshalb wird am 1. Dezember eine neue Beilage in der Süddeutschen Zeitung erscheinen. „Russland heute“ wird sie heißen und 16 Seiten umfassen. Hier werden Geschichten aus Russland erzählt, die über die Politik hinausgehen. Integration ist ein Thema, und Politkowskaja. Einmal im Monat wird diese Beilage in Zukunft erscheinen. Finanziert wird sie von der „Rossiskaja Gazeta“, der russischen „Regierungszeitung“ mit propaganistischem Charakter. Interessant aber ist, dass die Beilage „Russland heute“ durchaus auch kritische Töne anschlägt und versucht „echten Journalismus“ zu machen – so jedenfalls der Anspruch des Chefredakteurs der deutschen Ausgabe Alexej Knelz. Am Sonntag ist gibt es dazu einen Radiobeitrag, im „Medienmagazin“ auf B5 aktuell. Den Podcast kann man sich kostenlos herunterzuladen auf: http://www.br-online.de/podcast/mp3-download/b5aktuell/mp3-download-podcast-medienmagazin.shtml.

Die oft lästige Autorisierung: DJV-Leitlinien für Interviews

November 23, 2010

Der Deutsche Journalisten-Verband hat erstmals Leitlinien zur Autorisierung von Interviews herausgegeben. Auf 16 Seiten zeigt eine gerade erschienene Broschüre in der Reihe DJV Wissen 16 auf, was Journalistinnen und Journalisten bei Interviews beachten sollten und wie weit die Autorisierung gehen darf. Grundlage der Broschüre sind die im September 2010 vom DJV-Gesamtvorstand beschlossenen „Leitlinien für Interview-Autorisierung“.

Die stellvertretende DJV-Bundesvorsitzende Ulrike Kaiser wertete die Broschüre als „nützliches Nachschlagewerk bei kritischen Fällen. Redaktionen können mit Hilfe der Broschüre leicht ihre eigenen Regeln für die Autorisierung aufstellen.“ Sie ergänzte: „Der DJV beantwortet damit viele Fragen zum Autorisierungsanspruch.“

Seit die taz 2003 Passagen eines Interviews mit dem damaligen SPD-Generalsekretär Olaf Scholz geschwärzt hat, die auf Wunsch der SPD-Pressestelle verändert werden sollten, hat sich wenig an der Interviewpraxis in Deutschland geändert – auch wenn sich viele Zeitungen und der DJV damals mit der taz solidarisierten.

Viele Journalisten haben sich darauf eingestellt, dass es Änderungswünsche geben könnte. Aber gilt nun das gesprochene Wort oder hat der Befragte ein Recht auf Freigabe seiner ursprünglichen Aussagen? Antworten auf diese und andere Fragen gibt es in der DJV-Broschüre. In gedruckter Form ist bei der DJV-Geschäftsstelle Bonn kostenlos erhältlich (E-Mail: ber@djv.de). Oder als Download auf der Seite des DJV: http://www.djv.de.

Andere Länder, andere Tücken!

November 21, 2010

Wie geht man mit Informanten um? Wie mit Dolmetschern und fremdsprachigen O-Tönen? In der politischen Akademie in Tutzing ging es vom 17. bis 19. November um die „praktischen Probleme der Auslandsberichterstattung“. Dabei plauderten einige ARD-Korrespondenten sowie Kameramann Alex Goldgraber (ARD-Studio Wien) aus dem Nähkästchen und gaben spannende Einblicke in ihre Arbeit vor Ort. Organisiert wurde das Seminar in Zusammenarbeit mit der Fachgruppe Rundfunk unter der Leitung von Hilde Stadler. Neben Stadler war vor allem Till Rüger (Bayerisches Fernsehen) für die inhaltliche Konzeption verantwortlich.

Bettina Marx war 2003 bis 2008 Hörfunkkorrespondentin für die ARD in Tel Aviv und sagt es war „ein Riesengeschenk“ – vor allem die Abwechslung habe ihr gut gefallen. Das konnten die anderen Korrespondenten nur bestätigen, vor allem Eva Corell, die 1999 bis 2007 in China war und dort sowohl fürs Radio als auch fürs Fernsehen berichtet hat – heute leitet sie das BR-Hauptstadtstudio in Berlin. Corell hat Sinologie studiert und ist zunächst als freie Radiokorrespondentin nach Hongkong gegangen. „Man muss einfach den Mut haben sich das zu trauen.“ Der Mut wurde wenig später belohnt, schließlich hat sie einen der begehrten ARD-Korrespondentenplätze bekommen, und zwar in Peking. Bei sensiblen Themen sei das immer ein „Katz- und Maus-Spiel mit dem Regime“ gewesen. Natürlich gebe es feste Regeln, aber die seien „verhandelbar“. Die Frage, die man sich jedoch immer stellen solle, sei: Welches Risiko nehme ich mit einer Geschichte konkret auf mich? Dabei ging man auch näher auf das Thema Informantenschutz ein. Eine Geschichte hatte nämlich besonders tragische Folgen: Als ein chinesischer Bauer zusammengeschlagen wurde, nachdem er der ARD ein Interview über die Auswirkungen des Staudammbaus am Yangtse Fluss gegeben hatte. Die Folge der Misshandlung: Er wird sein Leben lang querschnittsgelähmt sein. Das führte zu heftigen Kontroversen, welche Verantwortung Journalisten im Umgang mit Interviewpartnern und Informanten haben.

v. l. Eva Correll (früher Peking, heute Berlin) und Martin Weiss (Teheran)

 

„Fernsehen ist immer am Schwierigsten umzusetzen“, sagt Eva Corell, „weil es am auffälligsten ist.“ Am einfachsten hätten es ihrer Meinung nach die Printkollegen, die einfach nur Papier und Stift bei sich tragen müssten. „In China ist man als Ausländer schon per se verdächtig, mit einer Kamera auf der Schulter ist man doppelt verdächtig.“ Trotzdem bleiben Auslandskorrespondenten weitgehend von Repressalien verschont, weil das Regime, bemüht um sein internationales Ansehen, vorsichtig ist. Denn die zu erwartende Empörung aus dem Ausland wäre sicherlich groß, käme ein ausländischer Korrespondent wirklich zu Schaden. Willkür bestehe jedoch allerorts, und das nicht zu knapp.

Diese Erfahrung hat auch Martin Weiss gemacht, der seit 2010 Fernsehkorrespondent für die ARD in Teheran ist. Sein Journalistenvisum hat er im Oktober 2009 beantragt, erst ein halbes Jahr später hielt er es in den Händen. „Wenn man schnell eine Geschichte machen will, dann ist man im Iran an der falschen Adresse“, so Weiss. Außerdem sei der Iran „das schlimmste Land, was die Überwachung von Journalisten angeht“. Und obwohl man dort verhältnismäßig wenig drehen könne, sei es trotzdem wichtig dort zu sein und darüber zu berichten was dort passiert. „Man ist Gast in einem Land und man muss sich den Regeln unterwerfen – würde ich diese Vorgabe nicht beherzigen, würde ich das ganze ARD-Büro in Teheran gefährden. Und das nutzt keinem.“ Deshalb sei er sich der „roten Linie“, die es unsichtbar immer gebe, sehr wohl bewusst. Diese „rote Linie“ dürfe man nicht überschreiten, deshalb müsse man sich sehr genau überlegen, welche Worte man wähle und welche Protagonisten man zeige. Martin Weiss sagt: „Ich muss bei jeder Story überlegen wie weit kann ich gehen?“

ARD-Korrespondent Martin Weiss

Besonders nervenaufreibend sei es, dass es so lange dauere bis man die nötige Drehgenehmigung bekomme, vom „Ministerium für Kultur und islamische Führung“: „Jeder Dreh muss im Vorfeld angemeldet und abgesegnet werden.“ Auch die Kommunikation vie Handy oder Email will wohl überlegt sein, denn beides könne mitgehört, bzw. mitgelesen werden. Am ehesten seien Live-Schalten möglich, hier könne man eine Einschätzung und Einordnung abgeben – ohne aufwändige Absprachen im Vorfeld. „Man muss mit der Situation leben, dass man halt nicht immer alles sagen kann. So ist das nun mal im Iran“, erklärt Weiss.

 

Neben den Erfahrungsberichten von Eva Corell und Martin Weiss ging es in dem Seminar um unterschiedliche praktische Probleme und Herausforderungen bei der Auslandsberichterstattung. Beispiel: Soll ich Protagonisten ein Informationshonorar zahlen oder nicht? Wie gehe ich mit fremdsprachigen O-Tönen um? Muss ich als Journalist immer eine Akkreditierung haben, wenn ich in ein Land reise, das die Pressefreiheit und damit die Möglichkeiten der Berichterstattung erheblich eingeschränkt hat? Und was bewirkt die Auslandsberichterstattung überhaupt? Dabei wurden viele spannende Aspekte angeschnitten. Zum Beispiel, dass Weniger oft mehr ist: Stichwort „Michelangelo-Prinzip“. Erst dadurch, dass Michelangelo beim Bearbeiten des rohen Steins Mamor entfernt hat, formte er die Statue des David mit all ihrer Schönheit und Eleganz des athletischen Körpers. Ähnliches gilt auch fürs Fernsehen: Man muss den Inhalt auf das Wesentliche reduzieren.

Wichtig auch: Bestimmte Bilder deuten zu können, richtig zu interpretieren und sich nicht manipulieren zu lassen. Das Seminar hat viele Ansätze zum Nachdenken geliefert und die Sinne für die Auslandsberichterstattung weiter geschärft. Vor allem hat es deutlich gemacht: Eine objektive Berichterstattung kann es nicht geben. „Man kann versuchen objektiv zu berichten“, so Hörfunkjournalistin Bettina Marx, „aber man bewegt sich immer im Spannungsfeld zwischen Journalist und Missionar“. Deshalb lautet Eva Corells Tipp: „Allen gerecht werden kann man sowieso nicht. Meiner Meinung nach sollte man sich vor allem bemühen, ausgewogen und wahrheitsgemäß zu berichten. Und Dinge immer wieder zu hinterfragen.“ Eine Maxime, die nicht nur für das Ausland gilt.

Text und Bilder: Pauline Tillmann

Das Fantasiemedium

November 18, 2010

Eine Audio-Slide-Show, das ist ein einfaches Mittel, um Fotos mit ein paar gesprochenen Erklärungen mehr Pfiff zu verleihen. Stimmt nicht, sagt Matthias Eberl. Der 35-jährige Multimedia-Journalist entwirft ausgezeichnete Audio-Slide-Shows und zeigt, wie man an das neue Medium herangeht, welches Potenzial es hat und warum es keinesfalls ein Video ist.

„Es ist kein Genre, es ist kein Format – es ist ein neues Medium“, meint Matthias Eberl. Er spricht im Münchner PresseClub über Audio-Slide-Shows und gut zwanzig Journalisten der Fachgruppen Online und Junge diskutieren mit. Eberl, der seine Audio-Slide-Shows unter anderem für sueddeutsche.de produziert, erklärt seine Arbeit Schritt für Schritt.

Für seine Audio-Slide-Show über die Münchner Szene-Kneipe „X-Cess“ wurde Matthias Eberl mit dem Deutschen Reporterpreis ausgezeichnet.

„Man braucht immer zwei Termine“, sagt er. Beim ersten macht man zum Beispiel einen Rundgang, holt sich die Töne. Beim zweiten Besuch entstehen gezielt die Fotos zur Geschichte. „Falls jemand nicht gleich erzählen mag, geht es auch umgekehrt“, ergänzt Eberl. „Man legt die Fotos vor und lässt die Leute beschreiben“. Auch nach alten Fotos zu fragen, kann die Ausbeute bereichern. Etwa 30 bis 50 Fotos kommen in eine Audio-Slide-Show.
Dabei haben die Bilder drei Funktionen: sie müssen Räume, Objekte und Schlüsselmomente zeigen. Ziel ist nicht nur Ästhetik, sondern auch, eine Geschichte zu erzählen. Hier hat die Audio-Slide-Show andere Möglichkeiten als der Film. „Im Video herrscht der Zwang, ein Ergeignis zu zeigen“, sagt Eberl. „Bei der Audio-Slide-Show kann man auch leere Räume zeigen, es gibt dann einen Bühneneffekt. Ich erzähle Geschichten in den Raum hinein.“ So werde die Audio-Slide-Show zum Fantasiemedium, weil die Vorstellung des Lesers angeregt wird. Wichtig sind Sprechpausen, während derer Geräusche die Stimmung stützen.

„Ich bin ein Eigenbrödler“, sagt Eberl von sich selbst.

Mit Musik arbeitet Eberl selten, da es sehr aufwändig und wegen der Urheberrechte zudem teuer sei. „Vorsichtig sollte man auch mit Effekten wie Zoomen sein“, rät der Multimedia-Journalist. In wenigen Fällen, wie zum Beispiel beim Ortswechsel, kann es sinnvoll sein, Aus- und Einzublenden. Die Audio-Slide-Show schließlich mit einem Video zu kombinieren, funktioniert nach Eberls Erfahrung nicht. Zu viele Brüche entstehen. „Es ist fast enttäuscht, wenn nach bewegten Bildern wieder starre Fotos kommen.“ Doch nicht nur die Dynamik, auch die Erzählzeit unterscheidet sich. „Fotos tragen Vergangenheit, der Film sagt: ‚ich bin mittendrin’“.
Wenn die Audio-Slide-Show so viel kann, warum gibt es dann in Deutschland nur ein gutes Dutzend Journalisten, die sie professionell umsetzen? Es ist vor allem ein Missverhältnis zwischen dem hohen Aufwand und der Bezahlung. So sagt auch Eberl: „Leben könnte ich davon nicht.“

Text und Fotos: chp

ZUKUNFT DER ZEITUNG – ZEITUNG DER ZUKUNFT

November 16, 2010

ZUKUNFT DER ZEITUNG – ZEITUNG DER ZUKUNFT
10. – 12. Dezember 2010
Tutzinger Medien-Dialog

Anfang Dezember findet diese Kooperationstagung zwischen der Akademie für Politische Bildung und der Evangelischen Akademie Tutzing statt, Programm findet Ihr unter: http://www.ev-akademie-tutzing.de/?locus=http://www.ev-akademie-tutzing.de/doku/programm/detail.php3?lfdnr=1608&part=detail.

Jour Fixe: „Wenn Medien zu Richtern werden“

November 16, 2010

Wenn Medien zu Richtern werden…

Gast: Michael Dudek, Geschäftsführer des Bayerischen Anwaltverbandes

Exklusiv Neues von der „Grausamkeit des Holzklotz-Täters“ verkaufte sich gut. „Hintergrundberichte“ über Wetter-Frosch Kachelmann auf der Anklagebank – beste Quotengaranten. Und der neueste Trend: Journalisten schlüpfen selbst in die Rolle von Ermittlern – am besten noch in Personalunion mit Staatsanwalt und (zumindest moralischem) Richter, um am Tatort Internet vermeintlich pädophile Männer zu stellen.

„Krimis, wie sie das Leben schreibt“ haben Menschen schon immer fasziniert. Ob nun der Bericht aus dem Gerichtssaal in der Tageszeitung, ob Fernseh-Klassiker wie Aktenzeichen XY oder semifiktionale Gerichtshows wie Richterin Barbara Salesch – das Genre „Litigation PR“ (oder in unserem Fall JR) – gibt es in vielen Ausprägungen und Schattierungen, mal mehr oder weniger „objektiv“, mal mehr oder weniger „seriös“ – und daher nicht selten sehr kontrovers diskutiert. Der jüngste Coup hier: Tatort Internet, 10 Folgen lang montagabends auf RTL2, unter der Schirmherrschaft von Stephanie zu Guttenberg, Ehefrau von Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg.

Worum aber geht es bei „juristischer Beichterstattung“ und wo ist die Grenze zu „Prozess begleitender Öffentlichkeitsarbeit“? Wie sieht die Sachlage hier rein juristisch aus? Was ist erlaubt, und was sollte aus berufsethischen Gründen tabu sein? Denn: Berichterstattung über Kriminalfälle ist nicht ohne Konsequenzen. Kann nicht zum Beispiel die richtige Meldung zum richtigen Zeitpunkt im richtigen Medium Auswirkungen auf das Verfahren haben, zu Vorurteilen und unter Umständen sogar Vorverurteilungen führen? Schließlich sind auch Richter nur Menschen und lassen sich von den Medien und der öffentlichen Meinung unterschwellig beeinflussen. Wo hört journalistische Recherche auf und wo beginnt kriminologische Ermittlung?
Fragen über Fragen, die vielleicht auch den Ermittler in einigen von uns wecken, denn eines haben Kriminologen und Journalisten sicherlich gemeinsam: eine ungeheure Neugierde und das Bedürfnis, den Dingen auf den Grund zu gehen.

Wer also im Fall „Litigation PR/JR“ unbedingt Licht ins Dunkel bringen möchte – der richtige Tatort hierfür ist der Jour Fixe des NJB im Presseclub München.

Tatzeit: 17. November 2010, 18 Uhr – mit dabei in der Sonderkommission: der Vizepräsident und Geschäftsführer des Bayerischen Anwaltverbandes Michael Dudek.

Tatort: Presseclub München, Marienplatz 22

Und für alle, die schon mal Vorermittlungen anstellen möchten: Spurensicherung ist z.B. möglich auf den Seiten von RTL und RTL2, und auch die Kommentare in der SZ und auf Spiegel Online über Tatort Internet lesen sich wie ein Thriller…

Klar argumentieren und schlagfertig sein. Wie geht das?

November 11, 2010

Das BayernForum lädt ein:

Kommunikations- (Aufbau-)-Seminar
„Überzeugend argumentieren und schlagfertig reagieren“

von Freitag, den 03.12.2010, 18.00 Uhr
bis Samstag, den 04.12.2010, ca. 16.00 Uhr

im BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung, Prielmayerstr. 3,
80335 München.

Der Seminarleiter, Herr Jürgen Heckel (Garching), ist Kommunikationstrainer und Autor des Buches „Frei sprechen lernen. Ein Leitfaden zur Selbsthilfe“, 3. Aufl., A1 Verlag.

Teilnahmebeitrag: 40 Euro,(beinhaltet: pädagogische Leistungen und Verpflegung (Abendimbiss und Mittagessen) -ohne Unterkunft)
Zahlung: bar zu Beginn des Seminars

Schriftliche Anmeldung bei Tilmann Janner, BayernForum FES München: Tilmann.Janner@fes.de

Politiker-Verachtung und Journalisten-Bashing

November 11, 2010

Der nächste MedienDisput Berlin des netzwerks recherche am 16. November um 19 Uhr in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz, Thema „Hassliebe: Von der Politiker-Verachtung zum Journalisten-Bashing“ – siehe http://www.netzwerkrecherche.de/Publikationen/Meldungen/Mediendisput-Berlin-am-16-11-2010/  – ist ausgebucht.

Man kann die Diskussion auch als Livestream im Internet verfolgen. Die Adresse: http://www.ustream.tv/channel/netzwerk-recherche

Es diskutieren unter anderem Dirk Kurbjuweit (Spiegel), Bettina Schausten (ZDF) und Bernd Ulrich (DIE ZEIT).