Gefährliche Nähe zwischen Politik und Medien

Wie viel Nähe darf es geben zwischen Politik und Medien? Wie sollen Journalisten damit umgehen, dass sie ihren Lesern einerseits exklusive Informationen von Politikern bieten wollen, andererseits aber ihre Unabhängigkeit ihr größtes Kapital ist? Heute Vormittag ab 11 Uhr wollen die Zeit-Autoren des Textes (http://www.zeit.de/politik/deutschland/2010-05/politik-medien-hintergrund) mit den Lesern darüber diskutieren. Was zeichnet guten Journalismus aus?

Das Vertrauensverhältnis zwischen Politikern und Journalisten ist begrenzt: Der Politiker kämpft um Mehrheiten, der Journalist für die Wahrheit. Journalisten decken politische Sauereien auf, Politiker vertuschen diese. Berlins Senatssprecher Richard Meng, der beide Lager aus eigener Anschauung kennt, möchte aber nicht von einem vergifteten Vertrauensverhältnis sprechen, sondern lieber von einer „Atmosphäre der Halboffenheit“, die den professionellen Umgang zwischen Medien und Politik präge: Vor allem im persönlichen Hintergrundgespräch gibt jeder das preis, das ihm nützt – und am wenigsten schadet. Meng war während seiner Karriere bei der Frankfurter Rundschau in Bonn und Berlin selbst zehn Jahre lang Mitglied in zwei der legendenschwersten Hintergrundkreise: der „Gelben Karte“ und dem „Wohnzimmerkreis“.

Quelle: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2010-05/politik-medien-hintergrund

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