Archive for März 2010

Projektreferent/in für Jugendmedientage gesucht

März 31, 2010

Du bist kreativ? Kannst dich schnell in Themen einarbeiten? Und suchst eine neue Herausforderung? Dann bewirb dich als Projektreferent/in für die Jugendmedientage 2010. Jetzt hast du die Chance, gemeinsam mit dem Team das inhaltliche Programm zu entwickeln und mit spannenden Partnern in Kontakt zu kommen. Die komplette Ausschreibung findest du unter http://www.jugendpresse.de/jobs und erste Informationen auf http://www.jugendmedientage.de

Presseball junger Journalisten in Berlin

März 31, 2010

Noch bis zum 9. April habt ihr die Chance euch beim ersten Presseball junger Journalisten am 17. April in Berlin anzumelden. Tanzen, Essen und vor allem Kontakte knüpfen könnt ihr mit jungen Kollegen und prominenten Vertretern aus Medien, Politik und Kultur. Informationen und Anmeldemöglichkeit gibt es unter http://www.presseball-junger-journalisten.de

Hinter den Kulissen der Süddeutschen Zeitung

März 30, 2010

Wie entsteht die Zeitung von morgen? Und was hat es eigentlich mit Offset-Druck auf sich? Das und vieles mehr haben Teilnehmer des „SZ-Kombi-Pakets“ am 25. März erfahren, denn sie durften hinter die Kulissen der Süddeutschen Zeitung in München-Steinhausen blicken. Die Fachgruppe Junge des BJV organisierte eine Führung für die jungen Journalisten durch das Druckzentrum der SZ sowie Gespräche mit Marion Meyer, Leiterin der Abteilung „Neue Produkte“, und mit Oliver Bilger, einem aktuellen SZ-Volontär.

In einem der modernsten Druckzentren Europas wird sie produziert: die Süddeutsche Zeitung. “Hier werden stündlich rund 100.000 Exemplare gedruckt”, erklärt Besucherführer Albert Vetter. Seine eineinhalbstündige Führung gab den Gästen einen Überblick – von den Anfängen der SZ als „erste lizenzierte Tageszeitung“ im Jahr 1945 bis hin zur heutigen Produktion mit der Offset-Rotationsmaschine als „Herzstück des Hauses”. Ein kurzer Film vermittelte einen Eindruck vom Redaktionsalltag bei der SZ und stellte eine der Kernkompetenzen in den Mittelpunkt: die vielen Auslandskorrespondenten rund um den Globus. In der Produktionshalle konnte man sich schließlich ein eigenes Bild darüber verschaffen was es heißt, täglich 300 tonnenschwere Papierrollen zu verschleißen.

Nach der Führung im Druckzentrum ging es weiter zum neuen SZ-Verlagsgebäude in der Hultschiner Straße. Hier stand ein Gespräch mit Marion Meyer auf dem Programm, Leiterin der Abteilung „Neue Produkte“. Dazu gehört nicht nur die überaus erfolgreiche SZ-Bibliothek, sondern auch die SZ-Cinemathek sowie SZ-Reisen und die SZ-Vinothek. Meyer erklärt, man habe die SZ-Bibliothek im Jahr 2004 zunächst als Testlauf gestartet. Doch dann sei genau diese Testreihe ein Riesenerfolg geworden. Die “50 großen Romane des 20. Jahrhunderts” verkauften sich 11,7 Millionen mal. “Einfach sensationell”, fasst Meyer die Erfolgsgeschichte zusammen. Beflügelt von diesem Erfolg starteten die “Neuen Produkte” die SZ-Junge-Bibliothek, die SZ-Cinemathek Série Noire bis hin zur Klassik-Edition “Klassik Kaiser”. Die Produkte werden fast ausschließlich im SZ-Online-Shop vertrieben und machen nach Aussagen von Marion Meyer “einen wichtigen Teil des Umsatzes beim SZ-Verlag aus”. Wie viel genau wollte die 34-Jährige nicht verraten.

Auf die Frage, ob Journalismus und die eigene Vermarktung in Einklang zu bringen sind oder sich bei einem Qualitätsmedium nicht per se ausschließen sollten, antwortet Meyer trocken: „Ich sehe da kein Problem.“ Zwar sei das unter einigen „etwas verpönt“, wenn sich Zeitungsverlage andere Umsatzquellen erschließen würden, meint Meyer, “doch warum nicht? Die Zeitung ist die Zeitung und wird das bleiben für das sie steht.“

Als letzte Station des “SZ-Kombi-Paketes” wartete noch Oliver Bilger auf die jungen Journalisten. Der SZ-Volontär ist 29 Jahre alt und studierte Publizistik und Politikwissenschaften in Mainz, Zürich sowie in London. Seit mehr als zehn Jahren ist er als Journalist für verschiedene Print- und Onlinemedien tätig, seit gut eineinhalb Jahren ist er Volontär bei der Süddeutschen Zeitung. Die Ausbildungsstelle habe er vor allem seinem Auslandssemester in London zu verdanken. Hier war er an der Uni, hat aber eben auch als freier Journalist gearbeitet und ist so zum SZ-Korrespondenten Wolfgang Koydl gekommen. Dieser habe ihn in dieser Zeit “stark unterstützt und auch seine Texte redigiert”. Ein großes Glück, schließlich liegt es im Ermessen jedes einzelnen Auslandskorrespondenten, ob er einen Praktikanten anstellt oder nicht. Bei der Volontärsauswahl sei ihm das Empfehlungsschreiben des Kollegen dann auch sehr zu gute gekommen – “denn ansonsten lief das Auswahlgespräch eher unspektakulär ab”, erinnert sich Bilger. Und fügt an: “Bewerber mit viel praktischer Erfahrung, Praktika und freier Mitarbeit in den SZ-Lokalredaktionen haben Vorteile.“

Das zweijährige Volontariat gefalle ihm sehr gut und sei klar strukturiert: Sechs Monate habe er in einer Lokalredaktion verbracht, danach wechselte er im Vier- bis Acht-Wochen-Takt die Redaktion. Jeden Monat habe er einen Seminartag, an dem ein „alter Hase“ des Verlag seine Erfahrungen und Tipps weitergibt. Zwei der acht Volontäre hätten an der Deutschen Journalistenschule angefangen und seien von der SZ “abgeworben worden”. Die Frage, ob man Journalismus studieren solle, um gut für den Job gewappnet zu sein, könne er nicht beantworten. Einige erfahrene Redakteure würden ein Journalistikstudium empfehlen, andere – vor allem die Älteren – abraten. Doch „ein außergewöhnliches Fachstudium kann helfen“, sagt Bilger. Damit meint er ungewöhnliche Sprache, aber auch Naturwissenschaften wie Chemie, Physik und Medizin. Und was ist, wenn das Volontariat vorbei ist, also in weniger als sechs Monaten? Wird er übernommen oder nicht? “Darüber mache ich mir momentan noch keine Gedanken,” sagt der 29-jährige Wahlmünchner, ist sich aber sicher: “Die SZ versucht alle ihre Volontäre irgendwo unterzubringen.”

Text: Mirela Delic

Fortbildungsprogramm für Internationale Radiojournalisten findet zum zwölften Mal statt

März 25, 2010
Ausländische Radiojournalistinnen und -journalisten haben auch in diesem Jahr die Möglichkeit, das Rundfunksystem Deutschlands in einem speziellen Projekt kennen zu lernen. Die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) und das Goethe-Institut bieten dies jungen Journalisten mit dem Fortbildungsprogramm „Antenne Deutsch/Land“ an, das vom 4. bis 29. Oktober 2010 stattfinden wird: Voraussetzung für die Teilnahme ist eine mindestens zweijährige Berufspraxis in einer Hörfunkredaktion. Interessenten sollten entsprechende Deutschkenntnisse haben.

Ein Ziel des Radioprojekts ist unter anderem der Erwerb von Kenntnissen über das private und öffentlich-rechtliche Hörfunksystem sowie den privaten Lokalfunk in Nordrhein-Westfalen. Außerdem soll den Teilnehmern ein vielfältiges und zeitgemäßes Deutschlandbild vermittelt werden. Zudem werden sie in der digitalen Radioproduktion geschult. Eine Exkursion nach Berlin (u. a. Besuch bei der Bundespressekonferenz und bei Radiosendern) steht ebenfalls auf dem Programm.

Auch in diesem Jahr schreiben die LfM und das Goethe-Institut das Projekt weltweit aus.

In den vergangenen Jahren haben rund 120 Hörfunkjournalisten aus osteuropäischen Ländern, dem Nahen Osten, Südamerika, Asien und Afrika an dem Fortbildungsprogramm teilgenommen.

Das Bewerbungsformular ist bei den Goethe-Instituten, auf der LfM-Homepage sowie über www.antenne-d.de abrufbar. Bewerbungsschluss ist der 1. August 2010.
 

Spannendes im Netz zu entdecken!

März 23, 2010

Habe gerade eine spannende Seite entdeckt: „Souk Magazine – das Gesellschaftsmagazin für den Orient“. Link: http://www.soukmagazine.de/ Hier findet ihr auch die eine oder ander Audio-Slide-Show. Besonders gelungen finde ich dieses Experiment von Simon Kremer: http://fotoschreiber.wordpress.com/2009/09/21/hoyerswerda-die-planstadt-vom-reisbrett/. Die Stadt Hoyerswerda mit einer Reportage, mit Grafiken und mit einer eindrücklichen Audio-Slide-Show. So schön kann Onlinejournalismus sein!

Einladung an Mitglieder der Fachgruppe Junge des BJV (noch Plätze frei!)

März 23, 2010

****  NOCH PLÄTZE FREI  ****  NOCH PLÄTZE FREI  ****

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wollt Ihr die SZ an einem Tag erleben? Neues Gebäude, neue Produkte und neue Gesichter? Dann meldet Euch an für das „SZ-Kombi-Paket“. Darin enthalten: Führung durch das Druckzentrum der Süddeutschen Zeitung in München-Steinhausen, Gespräch mit der Redaktionsleiterin Marion Meyer und im Anschluss ein Gespräch mit einem aktuellen SZ-Volontär.

Was wollen wir damit erreichen? Wir wollen Euch die Möglichkeiten geben hinter die Kulissen der SZ zu schauen, zu sehen wie und wo die Qualitätszeitung Nummer Eins aus dem süddeutschen Raum gedruckt wird. Wir wollen uns kritisch damit auseinandersetzen wie sich Journalismus und Vermarktung (SZ-Bibliothek, SZ-Cinemathek, SZ-Reisen etc.) vereinbaren lassen. Und wir wollen erfahren was man braucht um sich für das Volontariat bei der SZ zu qualifizieren.

Donnerstag, 25. März 2010, 16.30 – 20.30 Uhr, SZ-Kombi-Paket, Hultschiner Straße 8, 81677 München

Unser SZ-Besuch im Überblick:

  • Treffpunkt SZ-Druckzentrum, Zamdorfer Straße 40, am 25. März 2010 um 16.30 Uhr (bitte Personalausweis mitbringen), genaue Anfahrtsbeschreibung findet Ihr unter http://sv-druckzentrum.de/
  • Gespräch mit Redaktionsleiterin Marion Meyer („Neue Produkte“) um 18.30 Uhr im neuen SZ-Gebäude, Hultschiner Straße 8
  • Im Anschluss: Gespräch mit SZ-Volontär Oliver Bilger um 19.30 Uhr
  • Ende gegen 20.30 Uhr

Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Wir bitten daher um rechtzeitige Anmeldung an schulz@bjv.de, unter dem Betreff: „Anmeldung Junge SZ“. Anmeldeschluss: 22. März 2010.

Wir freuen uns auf einen spannenden Abend!

Mit besten Grüßen

Pauline Tillmann und Christian Pfaffinger, Fachgruppe Junge Journalisten

Alltag? Nein, Danke! Diskussionsabend zum Thema „Auslandskorrespondenten“ im Presseclub

März 21, 2010

Ob es Abenteuerlust, Reiselust oder sogar der Hang zum Risiko ist. Kein anderer Beruf inspiriert so viele Jungjournalisten zum Träumen wie der des Auslandskorrespondenten. Doch wie kann dieser Traum in die Realität umgesetzt werden? Und was erwartet einen wirklich am Ziel seiner Träume? Der Journalistinnenbund hatte am Dienstag, den 16. März, im Münchner Presseclub zu diesem Thema drei Journalistinnen zur Diskussion geladen. Anke Mai berichtete lange Zeit für die ARD aus Südosteuropa und ist heute Leiterin für „Zentrale Aufgaben“ beim BR. Brigitte Schulze ist freie Journalistin und Autorin mit Schwerpunkt Ukraine. Und Pauline Tillmann studierte unter anderem in St. Petersburg, arbeitet derzeit als Autorin und Reporterin beim BR und plant in ein bis zwei Jahren als freie Korrespondentin aus Russland / Zentralasien zu berichten. Diese drei Frauen diskutierten über die Wirklichkeit im Auslandsjournalismus, die Vor- und Nachteile des Berufs und gaben Einblicke in ihre persönlichen Erfahrungen und Motivationen. Angelika Knop moderierte die Veranstaltung.

„Als ich als junges Mädchen einen Film über Moskau sah, dachte ich: Da will ich hin!“, so Brigitte Schulze über ihre Leidenschaft für Osteuropa und Russland. Nach dem Abitur studierte sie Musik, Kunst und Russisch und etablierte sich als Musikkritikerin bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und beim WDR. Schon bald wurde sie als Expertin für russische Musik gehandelt und reiste nach Sibirien, Moskau und Kiew. In der Hauptstadt der Ukraine erlebte sie die Umbrüche während des Zerfalls der Sowjetunion und berichtet von da an als Osteuropakorrespondetin für renommierte deutsche Medien.

So kann ein typischer Weg einer Auslandskorrespondentin aussehen. Muss er aber nicht, denn „so etwas kann man nicht planen“, meint Anke Mai von BR. Nachdem sie als junges Mädchen den Film „Watergate Affäre“ mit Robert Redford gesehen habe, wollte sie unbedingt Journalistin werden, doch als Auslandskorrespondentin zu arbeiten sei nicht ihr Plan gewesen. „Das hat sich alles so ergeben“, erklärt sie. Als der Hörfunk-Chefredakteur eines Tages in der Kantine auf sie zu kam und sie fragte, ob als Korrespondentin nach Wien gehen wolle, nahm sie das Angebot an. Dort bereichtete sie insgesamt sechs Jahre für die ARD über die Entwicklungen im Balkanraum. Eine ihrer ersten Aufgaben war über die Wiener Menschenrechtskonferenz in Wien zu informieren. „Sehr stark berührten mich die Berichte von Misshandlungen und Vergewaltigungen der Frauen, die im Lager Omarska interniert worden waren“, erläutert Anke Mai ihre Motivation für ihre Arbeit. „Ich war gefangen von diesem Thema, wollte mehr erfahren und darüber berichten.“

Pauline Tillman habe sich dagegen schon früh entschieden aus dem Ausland berichten zu wollen. Antonia Rados, Kriegsreporterin aus Afghanistan und dem Irak, habe sie in ihrer Jugend entscheidend beeinflusst. So studierte die 26-Jährige Politik, Psychologie und Soziologie in Augsburg und St. Petersburg und absolvierte ihr Volontariat beim Bayerischen Rundfunk in München (Radio und Fernsehen). Seitdem reist sie immer wieder nach Osteuropa und plant in naher Zukunft für einige Jahre als freie Korrespondentin aus Russland und Zentralasien zu berichten – die Motivation: „Geschichten erzählen über die Menschen, die Umbrüche und die Gesellschaft in einer wahnsinnig spannenden Region.“

Dieses Geschichtenerzählen fand Anke Mai auch herausfordernd, genauso wie die Tatsache: „Einen Arbeitsalltag gibt es nicht.“ Wenn etwas Unvorhergesehenes passiere, müsse sich der Korrespondent voll und ganz auf die aktuellen Ereignisse einstellen und müsse zeitnah, direkt und kompetent berichten, was das heimische Publikum interessiert. Dabei komme die persönliche Themenpreferenz nicht selten zu kurz. „Es gab eine Zeit, da berichtete ich nur über den Bosnienkrieg und dessen Folgen. Andere Themen aus Südosteuropa waren schwer unterzubringen. Das frustriert auf Dauer“, erläutert Anke Mai ihre Erfahrungen.

Und bemerkt, dass es Frauen im Auslandsjournalismus besonders schwer hätten: „In Krisensituationen werden Frauen und Kinder oft als Druckmittel benutzt. Entführungen und Geiselnahmen sind in manchen Regionen ein ständiges Risiko.“ Gerade als Krisenreporter müsse man lernen mit einer enormen psychischen Belastung umgehen zu lernen. Anke Mai sei damals „ins kalte Wasser geworfen worden“, doch heute würden die Redaktionen versuchen ihre Leute mit speziellen Lehrgängen besser vorzubereiten. Eine andere große Gefahr sei im Auslandseinsatz für bestimmte Zwecke instrumentalisiert zu werden, sagt Mai. Man müsse immer im Hinterkopf haben wer einem was und warum erzählt. Deshalb gibt Brigitte Schulze zu Bedenken: „Wenn etwas zu schnell oder zu einfach heraus zu bekommen war, dann ist es mir verdächtig.“ Allerdings sei man im Ausland, vor allem in Kriseneinsätzen, sehr stark auf die Unterstützung durch andere Menschen angewiesen. So sieht das auch Anke Mai und ergänzt: „In manche Regionen kommt man eben nur mit der Armee, aber auch hier gilt so objektiv wie möglich zu berichten.“

Ein anderer Aspekt, der an diesem Abend beleuchtet wurde ist die finanzielle Situation der Verlage und Sender. Die hat sich seit der Wirtschaftskrise nicht verbessert, im Gegenteil, die Auftraggeber müssen sparen wie selten zuvor. Moderatorin Angelika Knop gibt zu Bedenken, dass immer seltener Reise- und Unterkunftskosten von den Heimatredaktion übernommen werden würden. Deshalb sei eine präzise Kostenkalkulation sehr wichtig. Aber: Auslandsjournalismus bleibt nach wie vor eine Kernkompetenz, auch für die ARD. So erklärt Anke Mai, dass es keine Stellenstreichungen innerhalb des ARD-Korrespondentennetzes geben werde. „Es wird höchstens umverteilt.”

Generell konnten sich die drei Diskussionspartnerinnen einigen: Es ist alles andere als einfach aus dem Ausland zu berichten. Aber: „Man ist hautnah dabei, bei wichtigen Veränderungen in der Gesellschaft“, sagt Pauline Tillman. Und Brigitte Schulze ergänzt: „Manchmal ist man die Einzige, die über ein Thema berichten kann.“ Diese Einzigartigkeit sei besonders faszinierend, genauso wie der Fakt „nah am Puls der Zeit und nah an den Menschen zu sein“.

Am Ende der Diskussion kamen die drei Frauen zu dem Schluss, dass es für Auslandskorrespondenten wichtig sei, mindestens eine, besser noch zwei Fremdsprachen gut zu beherrschen. „Denn nur wer die Landessprache fließend spricht, kann tiefer und gründlicher recherchieren“, da ist sich Pauline Tillman sicher. Auch müsse der, der sich für dieses Berufsbild ernsthaft interessiere, Chancen und Möglichkeiten realistisch einschätzen und sich darüber im Klaren sein, dass er mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen haben werde. Und so gab Angelika Knop den Anwesenden mit auf den Weg: „Die Zeiten sind erst, aber nicht hoffnungslos.“

Text: Mirela Delic

Für euro|topics sucht n-ost ab dem 1. Mai 2010 eine/n Bulgarienkorrespondent/in und eine/n Portugalkorrespondent/in

März 20, 2010

Das Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung n-ost e.V. setzt sich mit seinem europaweiten Korrespondentennetz und einer Geschäftsstelle in Berlin für eine hintergründige und differenzierte Berichterstattung aus Osteuropa ein. Mit seinem Artikel- und Radiodienst beliefert n-ost Print- und Online-Medien sowie Rundfunkanstalten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Organisation führt medienpolitische Projekte, Fachkonferenzen und Recherchereisen durch und verleiht jährlich den n-ost Reportagepreis.

Im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) erstellt n-ost die tägliche europäische Presseschau euro|topics. Auf http://www.eurotopics.net bietet die Presseschau täglich Kommentarausschnitte aus den 27 EU-Ländern und der Schweiz in fünf Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Polnisch). Mehr Infos unter www.n-ost.de.

Einladung zum Besuch bei der Fernsehproduktionsfirma Janus TV am 15.04.

März 15, 2010

Der Verband bayerischer Jungjournalisten (VBJJ) e. V. lädt am 15. April 2010 um 19.00 zum Besuch bei Besuch bei der Fernsehproduktionsfirma Janus TV (Abenteuer Leben, Abenteuer Auto, K1 Magazin, K1 Reportage, Die Kochprofis). Bei einer Diskussion mit dem Geschäftsführer Nicolas Paalzow hast Du die Möglichkeit hinter die Kulissen dieser Fernsehproduktionsfirma zu blicken und Fragen zu stellen. Nicolas Paalzow war vor seinem Wechsel zu Janus TV Programmchef und Geschäftsführer von Kabel 1 sowie Geschäftsführer von ProSieben. Außerdem lehrt er an der Deutschen Journalistenschule und am Discovery Campus.

Der Veranstalter Verband bayerischer Jungjournalisten e. V. (VBJJ) ist ein Verein in dem Nachwuchsjournalisten und Mitarbeiter von Jugendmedien organisiert sind. Hauptaufgabe des Verbandes ist die Aus- und Weiterbildung des journalistischen Nachwuchses.

Treffpunkt: Janus TV GmbH, AGROB-Gelände, Münchener Straße 101, 85737 Ismaning

Die Teilnahme ist kostenfrei. Wir würden uns aber über eine Anmeldung freuen. Bei Interesse oder bei Fragen meldet Euch bitte unter 0179-5128670 oder per Mail an mail@vbjj.de.

Deutsche hören am liebsten ARD-Sender

März 12, 2010

Die ARD-Hörfunksender haben auch in der aktuellen Media-Analyse wieder die Nase vorn. Auf sie entfiel eine Reichweite von 51,7 Prozent. Die stärksten Sender waren das private Radio NRW mit knapp 1,5 Millionen Hörern in der Stunde an Werktagen, Antenne Bayern (1,2 Millionen) und Bayern 1 (1,15 Millionen Hörer). Der Deutschlandfunk kam auf über 1,5 Millionen Hörer am Tag, das RTL Radio schalteten über 870.000 Menschen ein. 192 Minuten verbrachte der Durchschnittshörer täglich am Radio. Die Ergebnisse der Media-Analyse werden als Grundlage für die Werbeaufträge herangezogen.

Quelle: DJV Newsletter

Kontakt: Benno H. Pöppelmann, poe@djv